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EDV-unterstützte Optimierung der Verwaltungssprache in Österreich am Beispiel einer einer öffentlichen Kontrolleinrichtung

Günter Fradinger

Aus ihrer Entwicklung umgibt die Verwaltungssprache eine sprachliche Normierung im Hinblick einer Allgemeinverbindlichkeit gegenüber den Adressatinnen bzw. Adressaten, wobei deren historische Kodifikation sowohl in Wörterbüchern als auch in sonstigen Aufzeichnungen niedergeschrieben wurde. Dies betrifft auch die verbindliche Einhaltung der Gendergerechten Formulierungen in der österreichischen Verwaltungssprache: Durch Umformulieren des Satzes soll die bzw. der Handelnde eindeutig in den Prüfberichten benannt werden. Diese Arbeit zeigt, inwieweit im Hinblick einer optimalen Verständlichkeit und Lesbarkeit der Verwaltungssprache und deren Texte für die Adressatinnen bzw. Adressaten diese Ziele mithilfe einer EDV-Unterstützungshilfe zu erreichen sind. Zusätzliches Infomaterial ist dem Buch auf einer CD beigefügt.
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14. Evaluierung des Einsatzes der Software „CLAT“

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Für diesen Teil der Arbeit wird der Einsatz von Sprachtechnologie mit der Software „CLAT“ auf der Ebene der Berichtsverfasserinnen bzw. Berichtsverfasser anhand von Interviews untersucht.

Als Methode wurde eine Fragebogenauswertung gewählt, um den jeweiligen Zustimmungsgrad zu ermitteln. Mit diesem Vorgehen sollte eine hohe Bereitschaft und Mitarbeit bei allen Befragten in der Kontrolleinrichtung erzielt werden.259

Die einzelnen Frage- und Antwortmöglichkeiten, die in der Fachliteratur mit dem Begriff „Items“ beschrieben werden, sollten dafür präzise und leicht verständlich formuliert werden, sodass diese ohne zusätzliche Erklärungen von den Befragten beantwortet werden können.260

Bei der Erstellung der Items wurde daher besonderes Augenmerk auf die Formulierungen der Items gelegt. So wurden einseitig, subjektiv zu interpretierende Begriffe vermieden, sowie auf suggestive bzw. mehrdeutige Formulierungen der Items verzichtet.261

Der angefertigte Fragebogen wurde mit knapp gehaltenen und geschlossenen Items in repräsentativer Weise bestückt, dabei thematisch untergliedert, sodass mit einer entsprechenden Repräsentanz bzw. einer hohen Rücklaufquote bei den Berichtsverfasserinnen bzw. Berichtsverfassern zu rechnen war.262

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