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Eine empirische Analyse der Anreize zur informellen Pflege

Impulse für Deutschland aus einem europäischen Vergleich

Series:

Christian Maier

Seit dem Jahr 1995 existiert in Deutschland die Pflegeversicherung als eigenständige Säule der sozialen Sicherung. Vor dem Hintergrund der sich vollziehenden demografischen Entwicklung offenbart sich zunehmender Reformbedarf und es sind Lösungsansätze vonnöten, welche die Finanzierbarkeit des Systems bei gleichzeitiger Ausrichtung an den Präferenzen der Bürger gewährleisten. Dies legt eine Förderung der Bereitschaft und Möglichkeit zur informellen Pflege nahe, da diese Form sowohl als kostengünstigste als auch gefragteste Pflegeleistung gilt. In dieser Arbeit schließt sich an die Darstellung des Status quo sowie der modelltheoretischen Grundlagen eine empirische Analyse der Anreize zur informellen Pflege in Europa an. Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen einen Vergleich mit den Anreizwirkungen in Deutschland sowie die Ableitung von Politikimplikationen.
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Inhalt

← VI | VII → Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Motivation

1.1 Pflege(bedürftigkeit) in Deutschland

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Demografie

2.1 Demografische Entwicklung in Deutschland

2.1.1 Status quo

2.1.2 Bevölkerungsprojektion und Ausblick

2.2 Demografische Entwicklung in Europa

2.2.1 Status quo

2.2.2 Bevölkerungsprojektion und Ausblick

2.3 Zwischenfazit

3 Pflege in Deutschland

3.1 Grundlagen

3.1.1 Begriffsklärung und Abgrenzung

3.1.2 Morbidität und Versorgungsbedarf

3.2 Die Rolle des MDK

3.3 Zur Ko-Existenz von Sozialer und Privater Pflegeversicherung

3.4 Die Soziale Pflegeversicherung

3.4.1 Historische Entwicklung

3.4.2 Status quo

3.4.2.1 Finanzierung des Systems

3.4.2.2 Leistungsausgaben und Versorgungsstruktur

3.4.3 Das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz

3.4.4 Zukünftige Herausforderungen

3.4.4.1 Das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz

3.4.4.2 Fachkräftemangel

← VII | VIII → 3.4.5 Zusammenspiel formeller und informeller Pflege

3.5 Zwischenfazit

4 Theorie der Pflege

4.1 Wohlfahrtsstaatentypen und Pflegeabsicherung

4.2 Theorie der Pflegeentscheidung

4.3 Familienökonomisches Modell zur Pflegeentscheidung

4.3.1 Grundmodell

4.3.2 Erweiterungsmöglichkeiten

4.3.3 Adaption auf Deutschland

4.4 Zwischenfazit

5 Empirie Deutschland

5.1 Determinanten der Pflegebedürftigkeit

5.2 Projektion des Pflegebedarfs

5.3 Der SHARE-Datensatz – Die deutsche (Pflege-) Perspektive

5.3.1 Der SHARE-Datensatz

5.3.2 Abgrenzung von Pflegebedürftigkeit

5.4 Der Barthel Index

5.4.1 Der Barthel Index

5.4.2 Das Hamburger Manual

5.4.3 Möglichkeiten und Grenzen zur Abgrenzung von Pflegebedürftigkeit

5.5 Der carelevel-Index

5.5.1 Konstruktion des carelevel-Index

5.5.2 Transformation in Pflegestufen

5.5.3 Validierung

5.6 Zwischenfazit

6 Empirie Europa

6.1 Pflegeregime in Europa

6.2 Regressionen Europa

6.2.1 Vorarbeiten und Hypothesen

6.2.2 Darstellung und Diskussion der Ergebnisse

6.2.3 Zwischenfazit

6.3 Betrachtung ausgewählter Länder

6.3.1 Frankreich

6.3.1.1 Soziale Sicherung und Pflegerisiko

← VIII | IX → 6.3.1.2 Leistungen

6.3.2 Belgien

6.3.2.1 Soziale Sicherung und Pflegerisiko

6.3.2.2 Leistungen

6.3.3 Österreich

6.3.3.1 Soziale Sicherung und Pflegerisiko

6.3.3.2 Leistungen

6.4 Zwischenfazit

7 Ökonomische Bewertung und Politikimplikationen

8 Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis ← IX | X →