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Sprache als Schlüssel zur Zusammenarbeit

Status und Prestige der Nachbarsprachen im polnisch-sächsischen Grenzgebiet

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Edited By Christian Prunitsch, Annette Berndt and Radoslaw Buraczynski

Der Sammelband beschäftigt sich mit Status und Prestige der Nachbarsprachen im polnisch-sächsischen Grenzgebiet. Anhand umfangreicher empirischer Studien in der Grenzregion konnten sowohl der Stand der Sprachkenntnisse der jeweiligen Nachbarsprache als auch die Formen der Sprachperformanz in diversen Kontaktsituationen ermittelt werden. Darauf aufbauend wird die Einstellung gegenüber der jeweiligen Nachbarsprache als potenzielles Kommunikationsmittel bei der grenzübergreifenden Zusammenarbeit untersucht. Der Band dokumentiert die Ergebnisse eines mehrjährigen Forschungsprojektes im Rahmen des Operationellen Programms der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Sachsen-Polen, das in Kooperation der Technischen Universität Dresden und der Universität Zielona Góra (Polen) durchgeführt wurde.
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Język niemiecki „na służbie“ w polsko-niemieckim regionie przygranicznym

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Abstract Die Fremdsprachenwahl und die Lernbereitschaft werden von vielen Faktoren beeinflusst. Lernen wir eine Fremdsprache für Berufszwecke, ist vor allem deren Brauchbarkeit entscheidend, doch die Motivation und somit der Enderfolg hängen erheblich auch von der emotionalen Einstellung gegenüber dieser Sprache und deren Sprecher ab. Im Falle der Deutsch lernenden Polen wird die Sprache einerseits durch die historische Brille gesehen. Andererseits wird aber deren Brauchbarkeit wahrgenommen, die sich aus der unmittelbaren Nachbarschaft mit der stärksten EU-Wirtschaft und dem transnationalen Arbeitsmarkt ergibt. Die Deutschkenntnisse sind auf diesem Gebiet für viele Spezialisten entweder Passierschein oder Schlagbaum auf dem Weg der beruflichen Karriere.

Über welche Fähigkeiten in Deutsch als Fremdsprache verfügen Vertreter der uniformierten Berufe, einer spezifischen Branche, die im polnisch-deutschen Grenzgebiet tätig ist? In Anlehnung an die Analyse von Dienstunterlagen und quantitative Untersuchungsergebnisse wurde dargestellt, wie die Uniformierten ihre Deutschkenntnisse und deren Brauchbarkeit im Dienst einschätzen. Unter 150 Befragten waren je 30 polnische Polizisten, Feuerwehrleute, Zoll-, Grenz- und Justizbeamte vertreten. Die Untersuchung zeigte einen unterschiedlichen Status des Deutschen in den einzelnen Formationen, eher geringe Fähigkeiten (A1–B1) sowie steigende Bedeutung des Englischen als Fach-Arbeitssprache.

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