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Die Krönung Josephs II. zum Römischen König in Frankfurt am Main

Logistisches Meisterwerk, zeremonielle Glanzleistung und Kulturgüter für die Ewigkeit

Bernhard Macek

Das Buch vermittelt ein umfassendes Bild von den ebenso aufwendigen wie glanzvollen Krönungszeremonien Josephs II. zum Römischen König. Dabei kommt nicht nur die Vergangenheit zur Sprache, sehr wohl wird auch der Gegenwartsbezug hergestellt. Zahlreiche Darstellungen noch heute existierender Krönungsinsignien sowie häufige Verweise auf Sammlungen und Museen laden den Leser ein, sich auf Spurensuche zu begeben. Wien und Frankfurt sind gleichsam als Hauptdrehorte der Krönungsfeierlichkeiten im Heiligen Römischen Reich zu nennen. Als Ergebnis liegt ein Buch vor, das Vergangenes mit Gegenwärtigem verknüpft und detaillierte kulturhistorische Vorgänge auf interessante und amüsante Weise beschreibt.
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VII. Die Tage nach der Krönung in Frankfurt

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Im Zuge der Krönung sollten einige Personen eine Auszeichnung bekommen und so brachte der dieser Feierlichkeit folgende Tag für viele Adelige eine Standeserhöhung. Fünf Männer wurden dabei sogar in den Fürstenstand erhoben: Es waren dies Rudolph Reichsgraf von Colloredo, Johann Josef Reichsgraf von Khevenhüller-Metsch, Ludwig Graf von Batthyány, Wenzel Reichsgraf von Kaunitz-Rietberg und Johann Reichsgraf von Hohenlohe-Neuenstein.418 Damit gehörten nun sie ebenso wie ihre Nachkommen dem Reichsfürstenstand an.

Unter den neuen Fürsten befand sich, wie eben genannt, auch Khevenhüller, der Oberstkämmerer des Kaisers, welcher über die Aufnahme in den Reichsfürstenstand auch in seinen Tagebuchaufzeichnungen berichtet:

„Den 4. wurden vor der Taffel die occasione der Crönung resolvirte Promotionen nach beiliegender Liste von ihrer Behörde publiciret; und da ich mich unter der Zahl der neuen Fürsten befunden, so erstattete ich meinen Handkuß alsogleich nach der Gewohnheit und empfienge sodann in der Anticamera die erste Gratulationen von der Foule der Anweesenden.“419

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