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Jesus, der Kyrios?

Die Plausibilität des christlichen Bekenntnisses

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Gertrud Pechmann

« … denn wenn du mit deinem Mund bekennst: «Jesus ist der Herr» und in deinem Herzen glaubst: «Gott hat ihn von den Toten auferweckt», so wirst du gerettet werden.» (Röm 10,9) So lautet eines der ältesten Glaubensbekenntnisse des Neuen Testaments, das der Apostel Paulus in seinem Römerbrief überliefert hat. Es benennt den Kern des christlichen Bekenntnisses: Gott ist in Jesus Christus ein Mensch geworden, der gestorben und auferstanden ist. Aber wer war Jesus, wie sehen und verstehen ihn das Neue Testament, die Leben-Jesu-Forschung, die Ökumenischen Konzilien, moderne Theologen wie Karl Rahner und Hans Urs von Balthasar sowie populäre Schriftsteller wie Gilbert Keith Chesterton und Clive Staples Lewis? Dieser Spur folgt das Buch. Es geht davon aus, dass die Person Jesus Christus eine Herausforderung für Glaube und Verstand ist, und möchte die Argumente christlicher Denker für die Plausibilität des christlichen Bekenntnisses darstellen.
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Vorwort

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„Du hast Theologie studiert? Ich habe da eine Frage …“ – so beginnen die besten Gespräche. Theologie – das ist jedenfalls meine Erfahrung – ist ein „Türöffner“ zu Menschen. Sie ist eine faszinierende Wissenschaft, die sich mit den wichtigen Fragen des Lebens beschäftigt und diese christlich deutet: Gott. Mensch. Welt. Glaube. Kirche. Konfession. Deswegen und weil ich die katholische Theologie als eine vielseitige Disziplin mit exegetischen, historischen, sytematischen und praktischen Fächern schätze, habe ich mich entschieden, dieses Fach zu studieren. Nach meinem Studienabschluss bekam ich die Chance, als Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Wolfgang Klausnitzer am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und vergleichende Religionswissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg zu promovieren. Ich habe sie angenommen.

Meine Dissertation kreist um das Zentrum des christlichen Glaubens, Jesus Christus, und das Anliegen der Fundamentaltheologie, Glaube und Vernunft: Welche guten Gründe gibt es für den christlichen Glauben an Jesus den Christus, der zugleich Gott und Mensch war? Wie die Verfasser des Neuen Testaments ihn sahen, wie die Väter der Ökumenischen Konzilien um ihn rangen, was herausragende Theologen und berühmte Schriftsteller des 20. Jahrhunderts über ihn dachten und wie sie den christlichen Glauben vermittelten – davon handelt diese Dissertation. Jedes dieser Kapitel wäre ein eigenes Forschungsprojekt wert. Wenn meine als Überblick angelegte Arbeit dazu anregt, freue ich mich. Weitere Themen akademischer Arbeiten wären etwa die Systematische Theologie der Gegenwart, wie sprachfähig die Theologie heute ist, wie Glauben im 21. Jahrhundert vermittelt wird, Pantheismus und christlicher...

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