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Kommunikative Routinen

Formen, Formeln, Forschungsbereiche- Festschrift zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Irma Hyvärinen

Edited By Leena Kolehmainen, Hartmut E. H. Lenk and Liisa Tiittula

Die Kreativität menschlichen Sprachgebrauchs spielt eine zentrale Rolle in verschiedenen Sprachtheorien. Ergebnisse der Phraseologie- und der Textforschung haben indes gezeigt, dass der alltägliche Sprachgebrauch durch ein hohes Maß an Konventionalität bis hin zur Stereotypie gekennzeichnet ist. Dieser Band vereint 16 Beiträge, die solchen kommunikativen Routinen in verschiedenen Zusammenhängen nachgehen. Untersucht werden Formeln in mittelalterlichen Testamenten ebenso wie Anreden im Drama und Kirchenliedern, die Funktion von Wiederholungen in literarischen Texten und deren Übersetzung, die Vermittlung und Aneignung kommunikativer Formeln im DaF-Unterricht und deren Gebrauch in Pressetexten, Notrufen, Kaufgesprächen sowie Routinen in Tagebüchern und Parlamentsreden.
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Vorwort der Herausgeber

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Herzlichen Glückwunsch! – Vielen Dank! – Alles erdenklich Gute!

Unseren herzlichen Glückwunsch zum 65. Geburtstag möchten wir der Jubilarin mit diesem Band überbringen. Vielen Dank sagen wir ihr anlässlich ihrer Pensionierung für die Verdienste um die finnische Germanistik, für ihre zahlreichen Forschungsbeiträge im Bereich der deutschen Sprache, der Didaktik des Deutschunterrichts und der kontrastiven Linguistik, und nicht zuletzt für die gewaltige Bürde an Verwaltungsaufgaben, die Irma Hyvärinen als Leiterin des Germanistischen Instituts (bis 2009) bzw. der Fachrichtung Germanistik im Institut für moderne Sprachen der Universität Helsinki (ab 2010) im Interesse der Kolleginnen und Kollegen auf sich genommen hat. Und nun, von manchen mitunter auch lästigen Pflichten des Arbeitslebens entbunden, wünschen wir ihr für die Zukunft alles erdenklich Gute!

Der Beginn dieses Textes mag in einer Festschrift so unauffällig wirken, dass viele – gerade muttersprachliche Leserinnen und Leser oder solche mit einer hochentwickelten Kompetenz im Deutschen als Fremdsprache – an den kursiv gesetzten Ausdrücken nichts Besonderes zu entdecken vermögen und die Schriftauszeichnung lediglich als Signal für eine funktionelle Gewichtung der Gratulation, der Danksagung und der Zukunftswünsche deuten. Letztere haben einen vielleicht ja geradezu rituellen Charakter bei einem solchen Anlass.

Warum aber stehen die Formeln in der ersten Zeile der Überschrift auch bei isolierter Nennung im Akkusativ? Und wieso empfinden wir es nicht als fehlerhaft, dass beim Adjektiv in der zweiten Zeile des Titels die Deklinationsendung -e...

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