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Metaphysik und die Ordination des Bewusstseins

Sander Wilkens

Metaphysik und Logik rechnen die Beziehungen der Bewusstseinsvermögen gewöhnlich nicht zu den logischen Beziehungen. Eine Ausnahme ist Kants Unterordnung der Sinnlichkeit unter das Verstandesvermögen in der Kritik der reinen Vernunft. Die Logik lehrt außerdem, bei der Anschauung erhalte man stets nur einen einzigen Gegenstand, womit Kant die Geschichte zugleich rekapituliert und prädeterminiert. Fragt man nach der Umkehrbarkeit des Bestimmungsverhältnisses unter den Fakultäten, ergibt sich aber keine Falschheit oder Unmöglichkeit. Es eröffnet sich ein breites Feld an Möglichkeiten, die echte Determination in die Fakultäten zu verlegen und die Formen der Erkenntnis hiervon abhängig zu machen. Die Geschichte der Projektion wird in den Zeugenstand berufen, inklusive einer abschließenden Neubewertung der Korrespondenz.
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Bibliographie

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Antoine Arnauld … Pierre Nicole, La Logique ou L’Art de Penser, Paris: Presses universitaires de France 1965.

Aristoteles, Philosophische Schriften, Band 1-6, Darmstadt 1995 (Ausgabe der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft).

Aristoteles, Werke in deutscher Übersetzung, hg. v.Hellmut Flashaar, Berlin (Akademie-Verlag).

Alexander Baumgarten, Metaphysica, 7.Auflage Halle 1779, Nachdruck Hildesheim 1963.

George Berkeley, An Essay towards a New Theory of Vision, in: The Works of George Berkeley Bishop of Cloyne, ed. by A.A. Luce and T.E. Jessop, vol. I, Dublin 1964.

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