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Medien für die Europäische Bildungsgesellschaft

Medienbildung – Medienbewertung – Mediennutzung

Edited By Thomas A. Bauer, Marko Ivanisin and Bernd Mikuszeit

Dieses Werk fasst die Problemstellungen und die Ergebnisse der Projekte BB-Media und EvaluMedia zusammen, zwei von der Europäischen Kommission im Programm Lebenslanges Lernen geförderten Leonardo- und Grundtvig-Projekten. Grundsatzthemen von Theorie und Praxis der Medienbildung werden im Kontext der Weiterbildung diskutiert. Medienbildung, Medienbewertung und Mediennutzung werden aus einer weiten Perspektive auf die europäische Bildungsgesellschaft behandelt. Angebote für die Gestaltung von Weiterbildung fußen auf Erfahrungen aus der Weiterbildungspraxis, didaktisch-methodischen Grundüberlegungen und auf dem wissenschaftlichen Diskurs, der den Stand der aktuellen nationalen sowie europäischen Lehre und Forschung zum Themenfeld Medienbildung, Bildungsmedien, Multimedia, ELearning und Blended-Learning widerspiegelt.
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Vorwort

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Thomas A. Bauer, Marko Ivanišin, Bernd Mikuszeit

Europa hat eine lange Lerngeschichte: kulturell, politisch, ökonomisch, sozial. Es ist nun, angekommen bei der Frage, wie es sich definitiv strukturell aufstellen möchte, wieder mit sich selbst, mit seinem inneren Ansehen konfrontiert. Und es scheint im Kontext zunehmender weltpolitischer Komplexität der Fragestellungen der zivilisatorischen Entwicklungszusammenarbeit zu vergessen, dass es im Blick von außen gesehen das darstellt, was andere Kontinentalgesellschaften trotz aller ideologischer Narben, die das europäische Gesicht trägt, bewundern: eine einzigartige, durch die Synergie von Kultur, Wissen, Bildung, Glaube, Wirtschaft und Politik erreichte zivilisatorische Qualität, die historisch beispiellos ist – oder noch besser: die ein Entwurf sein könnte für die friedliche Koexistenz und Nachbarschaft von allem, was in dieser Welt zueinander verschieden ist und sein kann: Ethnien, Sprachen, Kulturen, Religionen, Systeme, Lebensstile, Geschichten und große, oft nationale Erzählungen. Eben und erst im Kontrast zum Konzept der Vergemeinschaftung kommen die Unterschiede zur Geltung – in beiden Ausprägungen: als Reichtum und Wert von Ressourcen wie Vielfalt der Erfahrung, Diversität der Herkünfte und der Entwürfe und Synergien der Partizipation aus unterschiedlichsten Interessen, sowie auch als Herausforderung von bei weitem nicht hinreichend habitualisierten Werten wie soziale Aufmerksamkeit, Toleranz, Akzeptanz, Solidarität, Schutz von Minderheiten. Dies alles vor dem Hintergrund gegenwärtiger postmoderner Weltströmungen wie Globalisierung, Konvergenzprozesse, Migration, generelle Mobilität und Fluididät. Die Vielfalt und der Reichtum an Optionen macht in vielen Bereichen, auf vielen Ebenen und in...

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