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Materialität und Medialität der sprachlichen Kommunikation - Materiality and Mediality of Linguistic Communication

Akten des 47. Linguistischen Kolloquiums in Olsztyn 2012 - Proceedings of the 47 th Linguistics Colloquium in Olsztyn 2012

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Edited By Ewa Zebrowska, Mariola Jaworska and Dirk Steinhoff

Dieser Band versammelt Beiträge des 47. Linguistischen Kolloquiums an der Universität Olsztyn (Polen) zum Thema Materialität und Medialität der sprachlichen Kommunikation. In den beiden letzten Jahrzehnten haben die Medien in allen Lebensbereichen immer mehr an Bedeutung gewonnen. Die Wahl des Rahmenthemas trägt dem Rechnung und macht zugleich deutlich, dass sich auch die sprachwissenschaftliche Forschung zunehmend für Formen und Inhalte medialer Kommunikation interessiert, indem sie sprachliche Äußerungen in ihrem kommunikativen, funktionalen und kulturellen Kontext zum Gegenstand der Untersuchung macht.
This volume encompasses contributions of the 47 th Linguistics Colloquium at the University of Olsztyn (Poland) concerning the Materiality and Mediality of Linguistic Communication. In the last two decades, linguists have expressed a growing interest in the increasing presence of the media in all areas of life. Against this background, linguistic utterances in their communicative, functional, medial and cultural context have become subjects of research.
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Kommunikative Lesekompetenz erwerben durch authentische Texte (am Beispiel des Buches von Reinhold Ziegler „Groß am Himmel“)

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(am Beispiel des Buches von Reinhold Ziegler „Groß am Himmel“)

Ida Sukhova (Ufa)

Was ist eigentlich „authentisch“ und wie soll man damit im FSU umgehen? Diese Fragen bleiben nach wie vor aktuell in der Fremdsprachendidaktik. In deutschen Lehrbüchern wurden einst Materialien für den Unterricht von den Autoren bearbeitet, vereinfacht oder zu einem bestimmten Thema verfasst. Dabei blieben die Materialien nicht immer „authentisch“. Das Ergebnis sind oft Texte, „denen wesentliche Merkmale authentischer Sprache fehlen, die dicht gedrängt die jeweils neuen und die zu wiederholenden Sprachformen in gänzlich unglaubwürdiger Häufung aneinanderreihen und trotzdem bei dem Lernenden den Eindruck erwecken, dies sei Deutsch“ (Edelhoff 1985). Nun bedeutet aber „authentisch“ nicht unbedingt, dass der Text dokumentarisch sein muss. Er kann für den Unterricht adaptiert werden, muss aber weiterhin die typischen Merkmale authentischer Texte aufweisen (Heyd 1991). Was sind nun diese „typischen Merkmale“? Im Folgenden zählen wir die Merkmale auf, die nach Christoph Edelhoff die Texte als „authentisch“ erscheinen lassen:

1.Jeder Text hat eine ihm eigene äußere Gestalt. Dies gilt nicht nur für gedruckte Texte, wie etwa Kleinanzeigen, sondern auch für Hörtexte, wie etwa eine Fußball-Reportage im Radio.

2.Mit der äußeren Gestalt ist das Medium, der Träger des Textes, verbunden. Viele Informationen treten in verschiedenen Textsorten auf, so z.B. eine Fußball-Reportage, je nachdem, ob sie in der Tageszeitung, im Radio oder im Fernsehen gegeben wird.

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