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Psychotraumatherapeutische Behandlung von Patienten nach Akutem Herzinfarkt

Eine Psychotherapievergleichsstudie in der stationären Rehabilitation

Klaus Thomsen

Der Akute Herzinfarkt ist für die betroffene Person ein beängstigendes Erlebnis. Oft tritt er ohne Vorwarnung ein. Jeder siebente Patient entwickelt danach eine Posttraumatische Belastungsstörung mit psychischen Symptomen wie Ängstlichkeit, Depressionen, Reizbarkeit und Flashbacks. Dies ist ein weiteres Risiko für einen erneuten Infarkt und beeinträchtigt den Heilungsverlauf. Kann Psychotraumatherapie mit Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) diesen Patienten helfen, sich schneller und nachhaltiger emotional zu stabilisieren?
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3. Psychotrauma und Psychotraumatologie

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Gibt es eigenständige Psychotraumastörungen? Diese Diskussion wird insbesondere seit Ende des Ersten Weltkrieges und dann wieder nach dem Zweiten Weltkrieg unter sozialrechtlichen Gesichtspunkten juristisch und medizinisch kontrovers geführt. Die psychischen Folgen des Holocaust für die überlebenden Opfer wurden in Israel und den USA mit Jahrzehnten Verzögerung, aber deutlich früher als in Deutschland, erforscht und anerkannt.

Eine wirkliche psychiatrische und dann auch juristische Wende in der Anerkennung dieser Erkrankung kann erst ab den 1970er Jahren nach dem verlorenen Vietnamkrieg in den USA erkannt werden (Seidler 2009).

3.1 Erscheinungsbild und Symptomatik von Traumafolgestörungen

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