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Regionale Energiewende

Akteure und Prozesse in Erneuerbare-Energie-Regionen

Kathrin Müller

Welche Faktoren fördern den regionalen Ausbau der erneuerbaren Energien? Vier untersuchte Regionen mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen, Prozessen und Akteuren bauen erneuerbare Energien aus und liefern Vorbilder für Nachahmer. Interviews mit Experten zeigen ein detailliertes Bild der Landkreise Hameln-Pyrmont, Marburg-Biedenkopf und der Regionen Oberland und Lübow-Krassow. Beobachtungen von Veranstaltungen vor Ort und Dokumentenanalysen ergänzen die Darstellung. Als zentrales Ergebnis präsentiert die Untersuchung acht Erfolgsfaktoren: Maßnahmen, mit denen die Kommunen den Ausbau erneuerbarer Energien fördern und Strukturen schaffen, von denen die Menschen vor Ort langfristig profitieren. Die Ergebnisse sind Ideengeber und Wegweiser für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in den Regionen.
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4 Erneuerbare-Energie-Regionen

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In diesem Kapitel werden die vier Fallbeispiele – die Erneuerbare-Energie-Regionen (EE-Regionen) Hameln-Pyrmont, Marburg-Biedenkopf, Oberland und Lübow-Krassow – anhand der vorgestellten Operationalisierung analysiert. Die Regionen werden kurz vorgestellt, bevor ihre Konstituierung, Einflussfaktoren im Sinne von Multilevel Governance auf die Region, Prozesse zum Ausbau der erneuerbaren Energien vor Ort und die damit einhergehenden Akteurskonstellationen analysiert werden.

Die in diesem Kapitel gewonnenen Erkenntnisse werden in einem abschlie-ßenden Fazit zusammengefasst. Darin werden grundlegende Faktoren herausgearbeitet, welche zum erfolgreichen Ausbau von erneuerbaren Energien auf regionaler Ebene beitragen.

Viele Akteure tragen zum Erfolg der Energiewende bei

„Es hat sich in der Zeit unheimlich viel getan. Mit geht das natürlich viel zu langsam. Wenn ich jetzt gucke: wo wir damals und heute stehen. Ich habe mich 2005 nicht getraut zu formulieren, dass wir bis 2030 100 % EE wollen“ (Experte 5).

Bei einer Auswertung der Materialien und besonders der Interviews mit den regionalen Experten wird sichtbar, dass die territoriale Grenzziehung für das Gebiet der EE-Region uneinheitlich ist.

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