Show Less
Restricted access

Biografische Studie zur Person und zum Werk Friedrich Fröbels

Detlef Krone

Dieses Buch ist eine kritische Würdigung des pädagogischen Konzeptes und Schaffens Friedrich Fröbels. Ausgehend von einer Auswertung einer Vielzahl seiner Briefe wird ein mehrperspektivischer Blick auf seine Person und auf Aspekte seiner Erziehungspraxis vorgenommen. Es werden exemplarische Betrachtungen von Fröbels Ausführungen erstmalig mithilfe von textanalytischen Verfahren (Wortformen, Wortverwendungen) durchgeführt. Der Autor erreicht dadurch einen vertieften Einblick in Fröbels Zugang zur Weltwahrnehmung.
Show Summary Details
Restricted access

Einleitung

Extract



Das schlechte Abschneiden Deutschlands bei den ersten PISA-, IGLU- und OECD-Studien von 2000 führte in den nachfolgenden Diskussionen in Medien, Wissenschaft und Politik zu einer größeren Wertschätzung der frühkindlichen Bildung. Im Rahmen dieser Debatte über frühkindliche Bildung bricht sich eine alte Erkenntnis Bahn: Die Förderung in den ersten Lebensjahren ist hoch bedeutsam für den weiteren Bildungserfolg. So kann eine fehlende oder mangelhafte Betreuung von Kleinkindern deren Bildungschancen erheblich beeinträchtigen.

In der vorliegenden Arbeit soll der fast vergessene Pädagoge Friedrich Fröbel, der der Namensgeber für die erste frühkindliche Bildungseinrichtung ist, den Kindergarten, aus verschiedenen Perspektiven vorgestellt werden: als Person und Ideengeber. Der Autor ist bemüht, Vorarbeiten für eine kritische Würdigung des pädagogischen Konzeptes und Schaffens von Fröbel vorzulegen. Dazu wird in den folgenden Kapiteln ein mehrperspektivischer Blick auf ihn selber und auf Aspekte seiner Erziehungspraxis vorgenommen: ausgehend von einer Auswertung einer Vielzahl seiner Briefe (1270). Als ergiebige Quelle dient die Sammlung von Fröbelbriefen der Berliner Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung.1

Erstmalig wird eine Einordnung von Fröbels theoretischen Ausführungen anhand von Wortformen und einzelner Begriffe durchgeführt. Ziel dieser textanalytischen Betrachtung ist es, einige Ausführungen Fröbels zu qualifizieren. Des Weiteren erfolgt der Zugang zu Fröbel und seinem Werk über diverse Selbstdarstellungen aus seinen Briefen und ergänzend durch Beschreibungen von Zeitzeugen. Gerade deren subjektive Wahrnehmungen von Fröbel begünstigen, eine ausdrucksstärkere...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.