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«Bis dat, qui cito dat»

«Gegengabe» in Paremiology, Folklore, Language, and Literature – Honoring Wolfgang Mieder on His Seventieth Birthday

Christian Grandl and Kevin J. McKenna

Bis dat, qui cito dat – never has a proverb more aptly applied to an individual than does this Medieval Latin saying to Wolfgang Mieder. «He gives twice who gives quickly» captures the essence of his entire career, his professional as well as personal life. As a Gegengabe, this international festschrift honors Wolfgang Mieder on the occasion of his seventieth birthday for his contributions to world scholarship and his kindness, generosity, and philanthropy. Seventy-one friends and colleagues from around the world have contributed sixty-six essays in six languages to this volume, representative of the scope and breadth of his impressive scholarship in paremiology, folklore, language, and literature. This gift in return provides new insights from acknowledged experts from various fields of research.
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Über die erste afrikaans-deutsche Sprichwörtersammlung

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Stanisław Prędota

Im Jahre 1925 wurde das Afrikaans, die Tochtersprache des Niederländischen, als die zweite offizielle Sprache der Südafrikanischen Union anerkannt (Conradie, 1986:117). In demselben Jahr erschien auch das erste Wörterbuch: Deutsch-Afrikanisch, Afrikanisch-Deutsch / Woordeboek: Duits-Afrikaans, Afrikaans-Duits von Hendrik Abraham Steyn, Hans Georg Schulze und Hugo Gutsche. Bereits 1924 wurde die erste afrikaans-deutsche und deutsch-afrikaanse Sammlung von Phraseologismen und Sprichwörtern, Juta se Afrikaans-Duitse en Duitse-Afrikaanse idiome, spreekwoorde en segswyse von Pieter Kat herausgegeben. Ein Exemplar befindet sich u.a. am Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin. Die zweite Auflage dieser äußerst seltenen Sammlung erschien um das Jahr 1930. Sie wird in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig (Signatur: 1938 A 15061) aufbewahrt. Unsere Ausführungen beziehen sich auf diese Auflage. In den einschlägigen Bibliografien (Bonser, 1967 [1930]; Cox, 2000; Heestermans, 1990; Moll, 1958) sind weder die erste noch die zweite Auflage verzeichnet. Über das Ziel dieser Sammlungen können wir einiges aus dem Vorwort der zweiten Auflage erfahren. So waren sie für afrikaans sprechende Lehrlinge in Südafrika gedacht, die eine Prüfung in deutscher Sprache ablegen wollten ([um 1930] [1924]:2).

Im Weiteren präsentieren wir lexikografische Grundprinzipien sowie die Makro- und Mikrostruktur der zweiten Auflage dieser Sammlung. Zunächst folgen jedoch einige Informationen zu ihrem Herausgeber Pieter Kat. Biografische Angaben über ihn, die zu ermitteln waren, beziehen sich lediglich auf seine akademische Ausbildung und seine Publikationen. Der Titelseite seiner Sammlung kann man entnehmen, dass...

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