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Religiöse Bildung als Weg

Selbstfindung in einer Welt der kulturellen Vielfalt- Einführung in eine Theologie des Weges

Peter Graf

Der Autor konzipiert «Interreligiöse Religionspädagogik» auf interdisziplinären Grundlagen. Sein Konzept bezieht sich auf das Verhältnis zur deutschen Minderheit der Muslime. Es bietet zugleich Raum für den allgemeinen interreligiösen Dialog. Die Grundlagen stammen aus der Sozialisationsforschung sowie der Anthropologie von Martin Buber. Erkenntnistheoretisch folgt die Studie wichtigen Positionen der Kognitionspsychologie und Naturwissenschaften. Damit schafft sie ein religiöses Bewusstsein für individuelle Selbstfindung im Glauben und befähigt, religiöse Differenzen konstruktiv zu verarbeiten. Dieses Konzept mündet in einer Theologie des Weges, die im religiösen Leben (Mystik, Meditation, Tao) seit jeher eine große Rolle spielte und für den zukünftigen interreligiösen Dialog entscheidend sein wird.
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Danksagung

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Meine Grundlegung einer ‚Interreligiösen Religionspädagogik’ bildet den Abschluss einer langjährigen Reflexion, deren Beginn im interreligiös konzipierten Aufbau des neuen Lehrgebietes Islamische Religionspädagogik an der Universität Osnabrück lag. An dieser Hochschule werden zusammen mit den Erziehungswissenschaften die Evangelische wie die Katholische Theologie gelehrt, so dass mit dieser Initiative der Plan verbunden war, an dieser Universität einen akademischen Raum für den interreligiösen Dialog zu schaffen. Er konnte nur durch die bildungspolitischen Initiativen des damaligen Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen, Herrn Dr. h.c. Christian Wulff, verwirklicht werden. Gleichzeitig haben herausragende geistliche Autoritäten in besonderer Weise dieses Vorhaben befördert. Hierzu zählt Kardinal Dr. Franz König, Erzbischof von Wien, sowie der damalige Präsident des Päpstlichen Rats für den Dialog zwischen den Religionen des Vatikans, Erzbischof Michael Fitzgerald (Pontificium Consilium pro Dialogo Inter Religiones). Eine besondere Unterstützung habe ich von Istanbul aus erfahren, jener europäischen Metropole, in der sich Christentum und Islam bis heute in existentieller Form begegnen. Hierfür soll als Zeichen meines Dankes ein Schreiben des Ökumenischen Patriarchen S.H. Bartholomaios I. wiedergegeben werden, das ich zur Eröffnung einer meiner Fachkonferenzen zum interreligiösen Dialog an der Universität Osnabrück erhielt. Die darin eröffneten Aufgaben und Perspektiven des interreligiösen Dialogs haben bis heute wegweisende Bedeutung.

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