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Classics Revisited

Wegbereiter der Linguistik neu gelesen

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Edited By Alastair G.H. Walker

Wie haben frühere Linguistinnen und Linguisten die Entwicklung der Linguistik beeinflusst? Welche Bedeutung haben ihre Werke für die heutige linguistische Forschung? Die in diesem Band versammelten Beiträge gehen diesen Fragen nach mit einer Analyse des Wirkens von acht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, deren Arbeiten als wegweisend für die heutige Linguistik gelten können. Die Werke der hier behandelten Personen erstrecken sich über einen Zeitraum vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart und vertreten die Fachrichtungen Allgemeine Sprachwissenschaft, Phonetik, Anglistik, Germanistik, Romanistik und Slavistik. Die Themen umfassen u.a. Grammatiktheorie, Sprachgeschichte und Soziolinguistik und schließen einen Überblick über die Entwicklung der Linguistik in Großbritannien ein.
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Vorwort

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Im Sommersemester 2011 fand an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel im Rahmen des Forschungszentrums Arealität und Sozialität in der Sprache die Ringvorlesung “Classics revisited. Wegbereiter der Linguistik neu gelesen” statt. Die Ringvorlesung folgte dem Gedanken, dass die einzelnen Referentinnen und Referenten eine Persönlichkeit aus der Geschichte der Linguistik wählen sollten, deren Lebenslauf und Werke aus ihrer persönlichen Sicht für die Entwicklung der Linguistik und/oder für ihre eigene Forschung und Arbeit von bleibendem Wert waren und die es verdienten, wissenschaftsgeschichtlich gewürdigt zu werden. Die Auswahl der behandelten Linguistinnen und Linguisten war also, zum einen, rein subjektiv und wird entsprechend in den einzelnen Beiträgen begründet; sie war aber, zum anderen, wissenschaftsgeschichtlich zu fundieren insofern als die ausgewählten Linguistinnen und Linguisten „Klassiker“ sein sollten. Insofern unterscheidet sich diese Vorgehensweise von der, die zuerst die führenden Persönlichkeiten in der Geschichte der Linguistik festlegt, um anschließend deren wissenschaftsgeschichtliche Bedeutung darzustellen. Ein solches Beispiel findet man etwa in der von Thomas A. Sebeok herausgegebenen Reihe “Portraits of Linguists”.

Die Werke der hier behandelten Linguistinnen und Linguisten erstrecken sich über einen Zeitraum vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart und vertreten unterschiedliche Fachrichtungen wie die Anglistik, Germanistik (Hoch- und Niederdeutsch), Romanistik, Slavistik sowie die Allgemeine Sprachwissenschaft und die Phonetik. In den einzelnen Beiträgen geht es darum, die wissenschaftsgeschichtliche Einbettung der betreffenden Person, ihre wichtigsten Thesen und Theorien, Forschungsansätze und Werke zu dokumentieren und darzustellen, weshalb diese fr...

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