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Salafismus in Deutschland

Entstehung, Radikalisierung und Prävention

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Rauf Ceylan and Benjamin Jokisch

Salafismus zeigt sich derzeit hauptsächlich in der medial aufgearbeiteten Form des zeitgenössischen politischen Salafismus: radikal, schnell wachsend, national und international als aktuelle Bedrohung empfunden. Dem öffentlichen Diskurs fehlt es häufig an Information und Differenzierung. Es gilt einerseits, Gefahren nicht kleinzureden, um Prävention und angemessene Reaktion zu ermöglichen, und andererseits, diese Minderheit in der Minderheit daran zu hindern, das Bild der Muslime in der Mehrheitsgesellschaft zu prägen. Informierend und differenzierend untersucht der vorliegende Band das Thema Salafismus in zwei Teilen unter den Gesichtspunkten Geschichte und Gegenwart des Salafismus in der islamischen Welt und, dem Titel folgend, Salafismus in Deutschland. Radikalisierung und Prävention.
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Radikalisierung von Jugendlichen durch salafistische Strömungen in Deutschland

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Claudia Dantschke

Vorbemerkungen

Die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH ist eine zivilgesellschaftliche Einrichtung, die sich seit nunmehr 15 Jahren in verschiedenen Projekten mit Extremismus und Radikalisierungsverläufen befasst. Am bekanntesten ist die Initiative „EXIT-Deutschland“, die Menschen hilft, die mit dem Rechtsextremismus brechen und sich ein neues Leben aufbauen wollen. Zugleich setzt sich EXIT mit der Vorstellungswelt und dem Verhalten von Rechtsextremisten auseinander, gestützt auf die Werte von persönlicher Freiheit und Würde. Die Autorin arbeitet seit Ende 2001 in der ZDK gGmbH zu den Bereichen türkischer Rechtsextremismus, Islamismus und islamistische Radikalisierung. Gemeinsam mit ihren Kollegen überprüfen sie in ihrer Arbeit dabei auch die Übertragbarkeit von Erfahrungen in der Präventions- und Deradikalisierungsarbeit von „EXITDeutschland“ auf den Bereich islamistische Radikalisierung. Im Zentrum steht dabei stets auch die Erörterung der Frage, was radikale Ideologien für Jugendliche attraktiv macht und warum.

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