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Alltags- und Fachkommunikation in der globalisierten Welt

Eine Annäherung

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Edited By Armin Burkhardt, Jin Zhao and Jianhua Zhu

Der unaufhaltsame Prozess der Globalisierung ist für die ganze Welt nicht nur eine ökonomische und ökologische, sondern auch eine kulturelle Herausforderung. Über wirtschaftliche Zusammenarbeit, internationalen Handel, wissenschaftlichen Austausch, weltweiten Tourismus, Migration und mediale Kommunikationsverbindungen, die in fast jeden Winkel der Erde reichen, greift er inzwischen in das private und berufliche Leben fast aller Menschen ein. Dieser Band enthält den Großteil der Beiträge des von der Alexander von Humboldt-Stiftung geförderten Symposiums «Alltags- und Fachkommunikation in der globalisierten Welt» (Shanghai 2010).
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Kaifu Zhu: Der Einfluss virtueller Kommunikation auf das interkulturelle Management

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Kaifu Zhu (Idstein)

Abstract

Die Kommunikation, als Ganzes betrachtet, kann einerseits zu Verständigung untereinander, andererseits aber auch oft zu vielen Missverständnissen führen. Insbesondere im Bereich der interkulturellen Kommunikation und des interkulturellen Managements stellt die virtuelle Kommunikation, in der der Face-to-face-Kontakt auf ein Minimum reduziert wird, zwar eine große Erleichterung und Überbrückung der räumlichen Distanz dar, beherbergt jedoch gleichzeitig auch einen größeren Vorrat an Problemen und Einschränkungen. Im Folgenden soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern die virtuelle Kommunikation zwischen Chinesen und Deutschen das interkulturelle Management beeinflusst hat und in Zukunft beeinflussen wird, welche Vorund Nachteile sich daraus ergeben.

1. Virtuelle Kommunikation

Virtuell bedeutet bildungssprachlich „nicht echt, nicht wirklich vorhanden, aber echt erscheinend“, den Augen, den Sinnen vortäuschend, Sprecher oder Sender sein, oder anders gesagt: eine vom Computer simulierte Wirklichkeit, künstliche Welt, in die sich jemand mithilfe der entsprechenden technischen Ausrüstung scheinbar hineinversetzen kann. Zur virtuellen Kommunikation gehört außer der Nutzung von E-Mail nicht nur jedes Wort, das über digitale Medien vermittelt wird, sondern darüber hinaus sämtliche Prozesse, die mit dem virtuellen Dialog zu tun haben, wie z.B. der gesamte Webauftritt, die Ansprache von Kunden und Mitarbeitern über Newsletter und Messages, jeder einzelne Satz und sogar jedes Formular und Bild oder Prozesse, mit denen ein User auf einer Website konfrontiert wird.

Virtuelle Kommunikation hat sich...

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