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Die schönen Insel-Bilderbücher

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Roland Stark

Dieses Buch fußt, abgesehen einmal von den langjährigen Arbeiten des Verfassers zur Geschichte des Kinderbuchs, auf der Auswertung des Siegfried Unseld-Archivs im Deutschen Literaturarchiv in Marbach. Geboten wird ein Überblick über die Entstehungsgeschichte, die Entwicklung, den Aufbau und die Inhalte und Themen dieses besonderen Kinderbuchprogramms im Insel Verlag. Herausgestellt werden die Künstler und Autoren dieses Programms, der Verleger Siegfried Unseld und vor allem die Leitfigur Elisabeth Borchers. Verwiesen wird darüber hinaus auf das Verlagssegment des Bilderbuchs, zu dem auch theoretische Überlegungen angestellt werden. Die Wiedergabe zahlreicher Stellungnahmen und Rezeptionsdokumente lässt die wechselvolle Geschichte des Bilderbuchs im Insel Verlag lebendig werden. So entsteht ein Szenario von Zuspruch und Anerkennung, die inhaltliche und künstlerische Qualität der Bilderbücher betreffend. Schließlich wird den Gründen für das Scheitern dieser großartigen Unternehmung nachgegangen. Die vorliegende Publikation fungiert auch als Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung im Bilderbuchmuseum Burg Wissem in Troisdorf.
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Die Vorphase

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Als Elisabeth Borchers im Oktober 1971 die Verantwortung für das Bilderbuchprogramm der „Insel“ übernahm, verschaffte sie sich zunächst einen Überblick über die Situation und listete die bisher erschienenen Publikationen auf. Es waren schon 14 Titel, darunter vier von Walter Schmögner, der auch weiterhin eine tragende Säule im Programm blieb, und drei Faksimile Drucke, die in den kommenden Jahren mit eine feste Größe in den Publikationen werden sollten.

In der „Presse“ Wien vom 31.12.1969 stand zur Wiedergeburt des Bilderbuchs im Insel-Verlag: „Man fragt besser, wie es angefangen hat. Mit Barbara Frischmuths >Pluderich<, der Gestalt annehmen sollte. Für Siegfried Unseld in Frankfurt, der dann auch alsbald anreiste, um Walter Schmögners Bestände quasi zu beschlagnahmen. Vielleicht insgeheim auch, weil ein neukreiertes Kinderbuchprogramm den allzu ernsthaften jungen Herren im Insel-, vor allem im Suhrkamp - Verlag Paroli bieten sollte.“

Walter Schmögner bestätigt den Besuch von Unseld in seinem Atelier gemeinsam mit Barbara Frischmuth - dem Beginn der Zusammenarbeit stand nichts im Wege, denn Schmögner hatte die ersten Bilderbücher druckfertig in der Schublade liegen. (Auskunft Walter Schmögner)

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