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Die schönen Insel-Bilderbücher

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Roland Stark

Dieses Buch fußt, abgesehen einmal von den langjährigen Arbeiten des Verfassers zur Geschichte des Kinderbuchs, auf der Auswertung des Siegfried Unseld-Archivs im Deutschen Literaturarchiv in Marbach. Geboten wird ein Überblick über die Entstehungsgeschichte, die Entwicklung, den Aufbau und die Inhalte und Themen dieses besonderen Kinderbuchprogramms im Insel Verlag. Herausgestellt werden die Künstler und Autoren dieses Programms, der Verleger Siegfried Unseld und vor allem die Leitfigur Elisabeth Borchers. Verwiesen wird darüber hinaus auf das Verlagssegment des Bilderbuchs, zu dem auch theoretische Überlegungen angestellt werden. Die Wiedergabe zahlreicher Stellungnahmen und Rezeptionsdokumente lässt die wechselvolle Geschichte des Bilderbuchs im Insel Verlag lebendig werden. So entsteht ein Szenario von Zuspruch und Anerkennung, die inhaltliche und künstlerische Qualität der Bilderbücher betreffend. Schließlich wird den Gründen für das Scheitern dieser großartigen Unternehmung nachgegangen. Die vorliegende Publikation fungiert auch als Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung im Bilderbuchmuseum Burg Wissem in Troisdorf.
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Die Kurzlebigkeit von Bilderbüchern im Sortiment

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Bücher sind für Bibliophile ein unvergängliches Gut, für das Sortiment sind sie ein rasch wechselndes Produkt, das dem Nachfrageprinzip der Neuheit gehorcht. Je aktueller und im Fokus des Interesses, desto verkaufsträchtiger ist das Buch. Es gehorcht damit den Gesetzen des Marktes.

Diese Entwicklung beschleunigt sich und kumuliert, je mehr das Buch zur Stapelware der Aktualität wird. Die Verlage kämpfen gegen diese Verfallshörigkeit an, haben schon immer dagegen angekämpft. Auch der Insel Verlag mit seinen traditionell langlebigen literarischen Publikationen erkannte diese beim Bilderbuch weitaus ausgeprägter auftretenden Zusammenhänge und damit auch die Notwendigkeit eines gezielten Handlungsbedarfs. Ein Beispiel aus dem Bilderbuch Programm mag die Situation verdeutlichen: Christopher und Peregrin und was weiter geschah, immerhin von H.C. Artmann bearbeitet, hatte im ersten Halbjahr 1975 als Neuerscheinung einen Umsatz von 2422 Stück erreicht. Die Folgezahlen zeigten den Abbau im Umsatzerfolg mehr als deutlich:

(Erstaunlich, dass der Insel Verlag trotzdem eine (kleine) Nachauflage herausgab)

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