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Controlling, Compliance und Corporate Governance

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Edited By Joachim Gruber, Gabriele Günther and Horst Muschol

Dieser Sammelband enthält Beiträge über die Interne Revision und zur Funktion und Bedeutung des Controllings. Darüber hinaus werden auch personalwirtschaftliche und arbeitsrechtliche Themen sowie Fragen des Produktportfolios und der Bedarfsplanung erörtert. Ein Beitrag analysiert die wirtschaftliche Situation in der Slowakei.
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Risiko als ökonomische Kategorie im Kontext innerbetrieblicher Entscheidungsprozesse: Karol Sleczkowski

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Dr. Karol Sleczkowski

Das Risikoproblem in der Wirtschaft – wie auf allen anderen Gebieten menschlicher Betätigung – stellt sich immer im Zusammenhang mit Entscheidungsprozessen freier Entscheidungsträger dar. Es ist daher oft die Rede von riskanten Entscheidungen oder Plänen, riskanten Situationen, riskanten Thesen u.ä.m.

Es wäre ein geringes Erkenntnisrisiko, das Risiko im Sinne der Unsicherheit eines Entscheidungsträgers im Hinblick auf seine Kenntnis der für ihn relevanten Entscheidungssituation und der daraus resultierenden Folgen seiner Entscheidung, aufzufassen.

Das Risiko ist demnach eine spezifische Wahrnehmung des Zufalls durch den freien Entscheidungsträger im konkreten Entscheidungskontext. Es geht dabei stets darum, sich den Zufall über die Erkenntnis der Gesetzmässigkeit als Notwendigkeit für eine problemlösende Entscheidung zunutze zu machen, um daraus Chancen ableiten zu können.

Entscheidungssituationen in der Wirtschaft weisen, je nach der Zielfunktion der Entscheidungsträger und ihres Wissensstandes um die für sie relevante Umwelt, unterschiedliche Ausprägungsgrade und Arten von Risiken auf. Entscheidungsträger selbst zeichnen sich durch eine bestimmte Risikoneigung und einen bestimmten Grad der Rationalität im Umgang mit Risiken aus. Während die Risikoneigung bekanntlich mit der Spiel- und Wettbereitschaft, d.h. Teilnahmebereitschaft an einem bestimmten Spiel oder an einer bestimmten Lotterie, zusammenhängt, beinhaltet der rationale Umgang eines Entscheidungsträgers mit seinen Risiken stets eine Wechselwirkung zwischen den Zielen (Zielfunktion) des Entscheidungsträgers und seinem unsicheren Wissen um die Entscheidungssituation im Hinblick auf die möglichen Folgen der Entscheidung. Es ist bekannt, dass...

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