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Ausgabenprojektion, Reformszenarien und Rücklagenbildung der Beamtenversorgung in der Bundesrepublik Deutschland

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Tobias Benz

In den zurückliegenden Jahrzehnten stellten der Bund und die 16 Bundesländer in großer Anzahl Beamte ein. Ausreichende Rücklagen für zukünftige Versorgungsausgaben wurden aber nicht gebildet. Aufgrund des Altersaufbaus der Beamtenpopulation werden die kohortenstarken Jahrgänge in naher Zukunft in den Ruhestand eintreten, was zu einem deutlichen Anstieg der Ausgaben für Ruhegehälter, Beihilfe und Hinterbliebenenversorgung führen wird. Im Kontext der neuen Schuldenregeln wird die Finanzierung dieser schwebenden Versorgungszusagen insbesondere die Bundesländer vor erhebliche Schwierigkeiten stellen. Die Arbeit analysiert die seit 1999 zaghaft erfolgte Rücklagenbildung, erstellt eine Ausgabenprojektion differenziert nach den einzelnen Versorgungsarten und diskutiert mögliche Reformszenarien.
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14.  Anhang

Tabelle 44: Entwicklung der Versorgungssteuerquote284

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Quelle: Eigene Berechnungen← XXIX | XXX →

Tabelle 45: Entwicklung des BIP-Anteils der Versorgungsausgaben285

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Quelle: Eigene Berechnungen← XXX | XXXI →


276  Alle hier angegeben Werte basieren auf dem Basisszenario der Studie, unterstellen also eine jährliche nominale Dynamisierung der Ruhegehälter von 2 Prozent, der Beihilfe von 3,5 Prozent bzw. 4,5 Prozent sowie der Hinterbliebenenversorgung von 2 Prozent.

277  Alle hier angegeben Werte basieren wiederum auf dem Basisszenario der Studie mit Kostendruck bei den Beihilfen.

278  Der Entwicklung der Ruhegehaltsausgaben liegt eine jährliche nominale Dynamisierung in Höhe von 2 Prozent zugrunde.

279  Der Entwicklung der Ruhegehaltsausgaben liegt eine jährliche nominale Dynamisierung in Höhe von 2 Prozent zugrunde.

280  Der Entwicklung der Ruhegehaltsausgaben liegt eine jährliche nominale Dynamisierung in Höhe von 2 Prozent zugrunde.

281  Der Entwicklung der Beihilfeausgaben liegt im Szenario ohne Kostendruck eine jährliche Fortschreibung mit einer Wachstumsrate von 3,5 Prozent zugrunde.

282  Der Entwicklung der Beihilfeausgaben liegt im Szenario mit Kostendruck eine jährliche Fortschreibung mit einer Wachstumsrate von 4,5 Prozent zugrunde.

283  Der Entwicklung der Hinterbliebenenversorgung basiert auf einer jährlichen nominalen Dynamisierung in Höhe von 2 Prozent.

284  Der Berechnung der Versorgungssteuerquote liegt bezüglich der Steuereinnahmen ein nominales gesamtwirtschaftliches Trendwachstum von 3,5 Prozent sowie das Basisszenario der Versorgungsausgaben (nominale Dynamisierungsraten: Ruhegehälter 2% p.a., Beihilfe (Szenario mit Kostendruck) 4,5% p.a. und Hinterbliebenenversorgung 2% p.a.) zugrunde.

285  Die Berechnung des BIP-Anteils der Versorgungsausgaben basiert bezüglich der Projektion der Bruttoinlandsprodukte auf einem nominalen gesamtwirtschaftlichen Trendwachstum von 3,5 Prozent und geht bei den Erwerbsquoten von dem mittleren Szenario (Rente mit 67) aus. Außerdem wird wiederum das Basisszenario der Versorgungsausgaben (nominale Dynamisierungsraten: Ruhegehälter 2 Prozent p.a., Beihilfe (Szenario mit Kostendruck) 4,5 Prozent p.a. und Hinterbliebenenversorgung 2 Prozent p.a.) zugrunde gelegt.