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Melanom-Aufklärung und Melanom-Früherkennung

Historische Entwicklung und die Anfänge in Deutschland

Eberhard Paul and Christoph Bäuml

Hautkrebsvorsorge und -früherkennung sind eine Erfolgsgeschichte der Medizin der letzten Jahrzehnte. Der hippokratische Ratschlag Nur nicht daran rühren ist Geschichte! Da Melanome sehr langsam wachsen und das diagnostische Fenster jahrelang offensteht, propagiert man heute eine primäre Prävention (Meiden von Sonnenlicht) und einen regelmäßigen Melanom-Check bei Risikopersonen. Dies war nicht immer so. Zunächst war der Weg der Hautkrebsvorsorge und -früherkennung steinig und die ersten Schritte aus heutiger Sicht mühsam und bescheiden. Das Buch fasst die Anfänge der Melanom-Prävention in Australien, den USA und Deutschland zusammen. Als Zeitzeugen der Anfänge dieser Geschichte schaffen es die Autoren, die Erinnerung an die wichtigsten Epochen der Melanom-Prävention wachzuhalten.
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Historischer Rückblick

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Das Melanom: der „bösartigste Tumor der Menschen“

Melanome gibt es seitdem es Menschen gibt. Schon in präkolumbianischen und ägyptischen Mumien fand man Ansammlungen von Pigment, was Melanom-Metastasen entsprechen könnte.

Lange hat die Lehre von Hippokrates das medizinische Handeln geprägt. So auch mit dem Spruch „Alle, die an verborgenen Krebsschäden leiden, lässt man am besten unbehandelt; denn behandelt gehen sie rasch zu Grunde; unbehandelt hingegen bleiben sie noch lange Zeit am Leben“.

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