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Melanom-Aufklärung und Melanom-Früherkennung

Historische Entwicklung und die Anfänge in Deutschland

Eberhard Paul and Christoph Bäuml

Hautkrebsvorsorge und -früherkennung sind eine Erfolgsgeschichte der Medizin der letzten Jahrzehnte. Der hippokratische Ratschlag Nur nicht daran rühren ist Geschichte! Da Melanome sehr langsam wachsen und das diagnostische Fenster jahrelang offensteht, propagiert man heute eine primäre Prävention (Meiden von Sonnenlicht) und einen regelmäßigen Melanom-Check bei Risikopersonen. Dies war nicht immer so. Zunächst war der Weg der Hautkrebsvorsorge und -früherkennung steinig und die ersten Schritte aus heutiger Sicht mühsam und bescheiden. Das Buch fasst die Anfänge der Melanom-Prävention in Australien, den USA und Deutschland zusammen. Als Zeitzeugen der Anfänge dieser Geschichte schaffen es die Autoren, die Erinnerung an die wichtigsten Epochen der Melanom-Prävention wachzuhalten.
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Geschichte der Melanomprävention

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Anfänge in Australien

Gründe

In Australien wurden weltweit erstmals Melanompräventionskampagnen gestartet. Das Interesse für australische Mediziner, Melanomprävention zu betreiben, resultierte aus der hohen Anzahl der Erkrankungen an Melanomen mit tendenziell ungünstigen Krankheitsverläufen. Eine der ersten verlässlichen Inzidenzzahlen kam im Jahr 1972 aus Queensland und wies 17 Neuerkrankungen auf 100 000 Einwohner pro Jahr in Queensland auf. Damit lag diese Region Australiens im weltweiten Vergleich an der Spitze.25 Diese global betrachtet höchsten Inzidenzraten beruhten vor allem auf einer relativ hohen UV-Strahlenbelastung in Kombination mit der für diese Region überwiegend hellhäutigen Bevölkerung.

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