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Wissenstexturen

Literarische Gattungen als Organisationsformen von Wissen

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Edited By Gunhild Berg

Literarische Gattungen sind Wissensformate und -praktiken. Sie form(ul)ieren, organisieren, strukturieren, kurzum: texturieren Wissen. Der Band geht der Frage nach, welches Wissen Gattungen mithilfe der ihnen eigenen Texturen wie arrangieren. Welches Gattungswissen wird tradiert? Welche extratextuellen Objekte, Muster oder Bilder wirken in literarischen Gattungen? Die Beiträge analysieren etablierte ebenso wie originelle, kurzlebige Gattungen des späten 18., 19. und frühen 20. Jahrhunderts, deren Entstehung und Veränderung epistemische Brüche markieren. Dazu zählen Idylle, Novelle, Fragment, Rhapsodie, Ansicht, Porträt, Denkmal, Galerie, Panorama, Guckkasten, Daguerreotypie, Zukunftsbild, Experimentalroman, Studie, Dialogroman und Tatsachenroman.
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Autorinnen und Autoren

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Hans Adler, Halls-Bascom Professor for Modern Literature Studies an der University of Wisconsin in Madison; Forschungsschwerpunkte: Literatur und Philosophie 18. bis 21. Jahrhundert, Aufklärung, Ästhetik, Geschichte der Vernunft, Herausgeber der Monatshefte für deutschsprachige Literatur und Kultur; zuletzt erschienen: Formen des Nichtwissens der Aufklärung (hrsg. mit R. Godel, 2010); Aisthesis und Noesis (hrsg. mit L. L. Wolff, 2013); Johann Georg Sulzer: Gesammelte Schriften, Bd. 1 (hrsg. mit E. Décultot, 2014).

Gunhild Berg, Dr. phil., Universitätsassistentin (Postdoc) am Institut für Germanistik der Universität Innsbruck, Fellow am Zukunftskolleg der Universität Konstanz und Leiterin des DFG-Projekts „,Versuch‘ und ‚Experiment‘. Konzepte des Experimentierens zwischen Naturwissenschaft und Literatur (1700-1960)“; Forschungsschwerpunkte: Deutsche Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts, Wissens- und Literaturgeschichte des „Experiments“, Mediengeschichte des Wissens; zuletzt erschienen: Jakob Friedrich Dyckerhoff: Collegium über Naturlehre und Astronomie bei Georg Christoph Lichtenberg, Göttingen 1796/1797. Ein Skizzenbuch der Experimentalphysik (hrsg. u. komm., 2011); „Arno Holz’s Formula of Art. Aesthetics as an Experimental, Mathematical Science“, in: Variations 21 (2013); „Jährlich, neulich, künftig: Zur Synchronisierung von kanonisiertem, aktuellem und zukünftigem Wissen aus der Naturkunde in Kalendarik und Prognostik des Göttinger Taschen-Calenders“, in: Naturkunde im Wochentakt. Zeitschriftenwissen der Aufklärung (hrsg. v. T. van Hoorn u. A. Košenina, 2014).

Michael Bies, Dr. sc.; wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Seminar der Leibniz Universität Hannover, wissenschaftlicher Koordinator des DFG-Schwerpunktprogramms 1688 „Ästhetische Eigenzeiten. Zeit und Darstellung in der polychronen Moderne“; Forschungsschwerpunkte: Literatur- und Wissensgeschichte seit dem 18. Jahrhundert;...

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