Show Less
Restricted access

SEHEN – Mehr als eine Selbstverständlichkeit?

Chancen und Grenzen durch den Einsatz neuer Medien in Studium, Lehre und Forschung

Series:

Helen Zimmermann

Studieren, Lehren und Forschen basieren heute weitgehend auf dem Einsatz neuer Medien. Dabei werden das Sehen und das Klicken mit der Maus als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt. Man nimmt an, dass alle in normaler Schrift Dokumente lesen können. Wie können aber Menschen mit visueller Beeinträchtigung bei den stark auf Visualisierung ausgerichteten Lernprozessen wirklich partizipieren? Das Ziel der Arbeit ist es, Einblicke in komplexe Barrieren in der visuellen Bildungslandschaft zu geben. Der Fokus liegt auf Interaktionsprozessen zwischen sehenden und nicht (gut) sehenden Lernenden. Wichtige Sachaspekte werden vermittelt und didaktische Elemente reflektiert. Im Rahmen einer Aktionsforschung werden am Beispiel der Universität Zürich mögliche Lösungswege aufgezeigt.
Show Summary Details
Restricted access

3. Theorie-Modelle

Extract



3.1 Einleitung

Die Ausführungen in Kapitel 1 haben gezeigt, dass Partizipationsmöglichkeiten nicht-(gut)sehender Menschen in der Gesellschaft im Allgemeinen und im Bildungsbereich im Speziellen noch zu häufig nicht selbstverständlich sind, was somit eine bisher nicht zufriedenstellend gelöste Situation darstellt. Aber Lösungen zu finden, um über so lange Zeit tradierte Sichtweisen zu verändern, ist schwierig zu beeinflussen.

Die Vision einer akzessiblen Hochschule zeichnet sich dadurch aus, dass sie die Vielfalt ihrer Akteure – egal ob sie mit einer Behinderung leben oder nicht – im komplexen System miteinbezieht. Bei Begegnungen schafft häufig fehlendes Wissen und gegenseitiges Vertrauen komplexe Barrieren.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.