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SEHEN – Mehr als eine Selbstverständlichkeit?

Chancen und Grenzen durch den Einsatz neuer Medien in Studium, Lehre und Forschung

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Helen Zimmermann

Studieren, Lehren und Forschen basieren heute weitgehend auf dem Einsatz neuer Medien. Dabei werden das Sehen und das Klicken mit der Maus als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt. Man nimmt an, dass alle in normaler Schrift Dokumente lesen können. Wie können aber Menschen mit visueller Beeinträchtigung bei den stark auf Visualisierung ausgerichteten Lernprozessen wirklich partizipieren? Das Ziel der Arbeit ist es, Einblicke in komplexe Barrieren in der visuellen Bildungslandschaft zu geben. Der Fokus liegt auf Interaktionsprozessen zwischen sehenden und nicht (gut) sehenden Lernenden. Wichtige Sachaspekte werden vermittelt und didaktische Elemente reflektiert. Im Rahmen einer Aktionsforschung werden am Beispiel der Universität Zürich mögliche Lösungswege aufgezeigt.
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Einleitung

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Unsere Bildungslandschaft hat sich in den letzten Jahren in vielerlei Hinsicht enorm verändert. Medien und Techniken entwickeln sich mit unglaublicher Geschwindigkeit. Auf den ersten Blick eröffnen sich dadurch auch im Bildungsbereich vielfältige und interessante Wege des Lernen und Lehrens, wobei das Sehen bei den unüberschaubaren Entwicklungsprozessen für alle relevanten Aktivitäten unverzichtbar wäre.

Das Internet mit seinen ständig wachsenden Möglichkeiten hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Informationsmedien entwickelt. Selbst das Radio macht immer wieder Hinweise, dass Bilder oder weitere Informationen im Netz zu finden sind. Auch Fernsehsendungen und Zeitungen sind online verfügbar, damit wir überall orts- und zeitunabhängig einen Zugang zur enormen Informationsflut haben.

Aufgrund der Weiterentwicklung von Computern und Handys ist eine rasche Informationsbeschaffung auch bequem möglich. Dadurch haben wir nicht nur am Bürotisch sondern auch überall dort, wo wir es uns wünschen, Zugang zu für uns relevantem Wissen und Auskünften, Nachrichten, Kommunikation und Unterhaltung. Diese Dienste werden sowohl privat, im Aus- und Weiterbildungsbereich als auch beruflich genutzt. Daher wird Kompetenz im Umgang mit dem Computer, dem Internet und dem Handy im Bildungsbereich, in der Arbeitswelt und Freizeit als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt.

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