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Hochqualifizierte externe Mitarbeiter in gemischten Projektteams

Interaktionsparameter, Diversitätseffekte und Führungsherausforderungen

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Inga Rössing

Seit vielen Jahren spiegelt sich der Trend vieler Unternehmen zu mehr Flexibilität und Innovation auch in einem zunehmenden Einsatz externer Ressourcen wider: Hochqualifizierte externe Mitarbeiter werden auf Projektbasis eingekauft und arbeiten mit internen Beschäftigten in gemischten Teams auf Zeit zusammen. Diesem Praxisphänomen, das v.a. im wissensintensiven Dienstleistungsbereich wie etwa der Softwareentwicklung relevant ist, wurde bislang geringe Aufmerksamkeit aus dem Blickwinkel von Führung und Teamdiversität geschenkt. Diese Arbeit zeigt die Besonderheiten intern-extern gemischter Projektteams auf. Anhand einer zweistufigen empirischen Studie mit realen Projektteams unterschiedlicher Branchen identifiziert sie wesentliche Parameter der Interaktion zwischen externen und internen Mitarbeitenden und zeigt funktionale und dysfunktionale Effekte der Externalität auf die Zusammenarbeit im Team auf. Hieraus lassen sich konkrete Gestaltungsempfehlungen für die Führung von Projektteams sowie wertvolle Erkenntnisse für die weitere wissenschaftliche Diskussion ableiten.
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3. Diskussion der Ergebnisse und Implikationen

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3. Diskussion der Ergebnisse und Implikationen

Aufbauend auf dem konzeptionell erörterten Denkrahmen (Teil I) wurde im vorangegangenen Teil II dieser Arbeit eine empirische Untersuchung zum Phänomen intern-extern gemischter Projektteams vorgestellt. Mit Hilfe eines zweistufigen Forschungsdesigns wurden anhand von zwei Teilstudien relevante Einflussfaktoren, Zusammenhänge und Herausforderungen der Zusammenarbeit intern-extern gemischter Teams empirisch konkretisiert. Eine Interpretation der bislang separat vorgestellten Ergebnisse erfolgte noch nicht. Entsprechend liegt der Fokus in diesem dritten Kapitel darauf, die gewonnenen empirischen Ergebnisse der zwei Teilstudien zusammenzuführen und vor dem Hintergrund der theoretischen Grundlegung kritisch zu reflektieren. Die Diskussion erfolgt unter Einbezug der Forschungsfragen und der bereits skizzierten Limitationen der Erhebung.

Zunächst werden die zentralen Ergebnisse der empirischen Untersuchung rekapituliert und diskutiert (3.1). Dies erfolgt unter Rückbezug auf die drei Forschungsfragen dieser Arbeit, welche diesem Kapitel die grundlegende Struktur geben. Die Interpretation der Ergebnisse beruht zum einen auf der theoretisch-konzeptionellen Grundlegung, an welche die vorliegenden Erkenntnisse anknüpfen sollen. Zum anderen werden die Interviews herangezogen, um die gewonnenen Erkenntnisse mit individuellen Erfahrungen und Deutungsmustern als Erklärungsbeiträgen anzureichern. Hierdurch kann das Verständnis für skizzierte Ergebnisse und Zusammenhänge zwischen den Teilergebnissen erleichtert werden.

Dieses Kapitel bildet die Grundlage für die anschließend zu treffenden Ableitungen von Implikationen für Praxis und Wissenschaft. In diesem Rahmen werden zunächst Schlussfolgerungen für eine effektive Führung gemischter Projektteams in der Praxis entwickelt (3.2). Auf Basis des konzeptionellen Denkrahmens und der empirischen Erkenntnisse kann...

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