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Islamisch-politische Denker

Eine Einführung in die islamisch-politische Ideengeschichte

Farid Hafez

Das Buch präsentiert einen Abriss der Ideengeschichte des islamisch-politischen Denkens von al-Farabi über Ibn Khaldun und Ibn Taymiyya bis hin zu al-Afghani, Hasan al-Banna, Muhammad Asad, Khomeini, Nasr Hamid Abu Zaid, Yusuf al-Qaradawi und Elijah Muhammad. Das Werk arbeitet die Vielschichtigkeit des politischen Denkens im islamischen Bezugsraum heraus und zeigt auf, wie das intellektuelle, soziale und politische Umfeld das jeweilige Denken der einzelnen Persönlichkeiten prägte und wie damit ein Wandel zentraler Begriffe einherging. Der Autor führt in das Leben und Wirken von knapp 20 Persönlichkeiten ein und stellt dabei zentrale Begriffe vor, die das jeweilige Denken prägen. Die Verwendung von Originaltexten bietet hierbei einen authentischen Einblick.
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Danksagung

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Das vorliegende Buch fand seine Anfänge in einer Konversation mit Prof. Anas Schakfeh, mit dem ich mich im Rahmen eines Gespräches über seinen biographischen Werdegang über das Verhältnis von Politik und Islam unterhielt. Schakfeh, der damals noch Islamische Kulturgeschichte und Politische Philosophie am Hochschulstudiengang für das Lehramt für Islamische Religion an Pflichtschulen (IRPA) lehrte, äußerte sich dabei recht eindeutig zur Frage, ob im islamischen Denken eine politische Theorie angelegt sei. Ihm fehlte es an eigenständigem Denken. Beschreibungen und nicht Theorien würden die Denker des Mittelalters seiner Ansicht nach liefern. Als Schakfeh mein Interesse für die Thematik entdeckte, überreichte er mir eine etwas ältere, aber in hervorragendem Zustand befindliche deutsche Übertragung von siyāsatnāma, einem Werk des persisch-stämmigen mittelalterlichen Gelehrten und Wesirs Nizām al-Mulk. Als Schakfeh ein Jahr später seine Lehrstelle zurücklegte und ich das Fach Politische Philosophie übernahm, sah ich mich vor die Wahl gestellt, neben dem von mir unterrichteten Fach der Politischen Bildung, das ich für die Religionslehrerausbildung als von immenser Bedeutung betrachte, entweder eine weitere Einführungsvorlesung in die politische Theorie von Platon über Macchiavelli und Arendt bis zu Habermas zu halten oder aber die angehenden muslimischen ReligionslehrerInnen auszugsweise mit ihren aus dem Islam stammenden Traditionen vertraut zu machen. Ich entschied mich für Zweiteres. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass ich bald sah, dass es im deutschsprachigen Raum kaum eine umfassende Einführungslektüre in die islamisch-politische Ideengeschichte f...

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