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Le sens absent

Approche microstructurale et interprétative du virtuel sémantique

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Katarzyna Wolowska

Dans toutes les dimensions de la communication verbale, le virtuel s’efface devant l’ actuel, mais le sens « absent » ne cesse d’escorter le sens « present ». Il le sous-tend, l’informe et, quelquefois, pointe le bout de son nez. En s’inscrivant dans la perspective de la sémantique microstructurale, ce livre se propose de revisiter le virtuel linguistique pour saisir ses rapports avec le domaine de l’actuel, en envisageant la virtualité dans l’optique interprétative qui mobilise tout un éventail de mécanismes sémantico-discursifs de la production du sens en contexte.
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Kurzfassung

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Abwesender Sinn

Mikrostrukturelle und interpretatorische Auffassung von der semantischen Virtualität

 

Ziel dieses Beitrages ist es eine kohärente Auffassung von der als abwesender Sinn definierten Problematik der semantischen Virtualität zu erörtern; vom abwesenden Sinn, der sich im Diskurs nicht aktualisieren, der sich allerdings dank dem Verhältnis zu dem aktuellen Sinn, erfassen lässt. Aus der methodologischen Sicht stellt sich die hier dargestellte Beschreibung von Virtualität in der mikrostrukturellen Optik (semantische Syntax), die die Möglichkeit der Strukturierung von dem virtuellen Sinn durch die Gliederung von den minimalen Einheiten des Inhaltstoffes (semantische Merkmale) bildende Elemente der Analyse voraussetzt. Diese Elemente, die im Konzept vom aktuellen Sinn als Seme bezeichnet werden, sind ebenso im Konzept vom virtuellen Sinn dargelegt. Dort gelten diese Elemente als virtuelle semantische Merkmale. Eine effektive Identifizierung der unterschiedlichsten Arten von den virtuellen Merkmalen ist von der in die Arbeit aufgenommenen Vergleichsperspektive abhängig, die im Zusammenhang mit der Ansicht des Empfängers steht, der wiederum anhand einer Textquelle (die in der schriftlichen oder mündlichen Äußerungshandlung mit der beliebigen Länge erschaffene Einheit des Diskurs) einen Sinn im Prozess der Interpretation (re)konstruiert. Diese Perspektive ermöglicht sowohl die Beschreibung der Elemente vom virtuellen Sinn, der, obwohl möglich ist, keiner Aktualisierung im Diskurs unterliegt (potentieller Sinn ist nicht nur vom Interpretationssubjekt, sondern auch vom geäußerten Subjekt wahrgenommen), als auch die Beschreibung von semantischen Merkmalen, die den virtuellen Status erst in dem...

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