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Criminal Law Dealing with Hate Crimes

Functional Comparative Law- Germany vs. USA

Series:

Christine Marie Shavers

This study aims at providing a contribution to the current issue of hate crime. It analyzes the possibilities which are served by the German and the US American law to penalize bias-motivated crimes, while considering the historical and social background of both societies. It is questioned which legal goods are harmed by the committal of hate crime and whether the German penal law is suitable to address the wrong of hate crime and whether it is capable of properly punishing this sort of crime in respect to the blameworthiness of the offender. By applying the functional method of law comparison, understandings regarding the handlings of hate crimes in the USA and in Germany are exploited and, as a result, possible solutions for weaknesses of the prevailing law are offered.
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German Abstract

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Criminal Law dealing with hate crimes - functional comparative law - Germany vs. USA

Die vorliegende Dissertation befasst sich mit einer rechtsvergleichenden Analyse des strafrechtlichen Umgangs mit so genannten „Hate Crimes“ in Deutschland und den USA. Der Begriff „Hate Crimes“ steht für Delikte, die sich nicht nur durch ein besonderes Tatmotiv, nämlich den Hass auf das Anderssein anderer, auszeichnen, sondern gerade durch ihre veränderte soziale Bedeutung in der Außenwelt. „Hate Crimes“ werden nicht nur alleine durch eine vorurteilsbehaftete Tätermotivation bestimmt, sondern sind auch durch objektive Kriterien gekennzeichnet. „Hate Crimes“ haben eine über die eigentliche Tat hinausgehende, andere soziale Bedeutung, nicht nur für die unmittelbar angegriffenen Opfer, sondern für das unbeteiligte Publikum und damit für die gesamte Gesellschaft.

Die vorliegende Dissertation möchte einen Beitrag in Bezug auf die aktuelle Diskussion leisten, bei der es um die Frage geht, ob auch in Deutschland die Notwendigkeit besteht, die Begehung von „Hate Crimes“ mit Strafe zu bedrohen und ob diese Deliktsform ausdrücklich im Strafgesetzbuch als Straftatbestand verankert werden sollte. Die Dissertation widmet sich dieser Frage allerdings von einem neuen, bisher noch nicht betrachteten Blickwinkel, indem sie im Wege der funktionalen Rechtsvergleichung mögliche Erkenntnismöglichkeiten aus der gegenwärtigen strafrechtlichen Behandlung von „Hate Crimes“ in Deutschland und den USA untersucht.

Die Arbeit geht der Frage nach, ob die aktuelle Ausgestaltung des Strafrechts in Deutschland hinreichend geeignet ist, einen Menschen mit rechtlichen Mitteln davon abzuhalten, einen anderen...

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