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Dall’architettura della lingua italiana all’architettura linguistica dell’Italia

Saggi in omaggio a Heidi Siller-Runggaldier

Edited By Paul Danler and Christine Konecny

Il presente volume in omaggio a Heidi Siller-Runggaldier, professoressa di linguistica italiana dell’Università di Innsbruck (Austria), comprende più di 40 saggi incentrati sull’architettura in senso linguistico: dopo la prima sezione sull’ architettura della lingua italiana ovvero sull’insieme delle sue variazioni a livello diacronico, diatopico, diastratico, diafasico e diamesico, segue una seconda sezione i cui contributi riguardano l’ architettura linguistica dell’Italia, ovvero la situazione linguistica in Italia e le diverse lingue minoritarie parlate sul territorio italiano (per esempio il ladino, il friulano, il sardo, il cimbro). In fondo al volume vi è una terza ed ultima sezione intitolata L’italiano nel mondo, che contiene fra l’altro contributi sull’italiano quale lingua soggetta a fenomeni linguistici panromanzi, paneuropei e internazionali.
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Kurz gefasste Anmerkungen zur Position des Grödnerischen

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ROLAND BAUER (SALZBURG)

1. Vorbemerkung und Widmung

Die thematische Zentrierung des vorliegenden Beitrags auf das Grödnerische kommt nicht von ungefähr und hängt natürlich, liebe Heidi, sowohl mit Deinen Wurzeln als auch mit Deiner gut und gern drei Jahrzehnte umspannenden, wissenschaftlichen Befassung mit Gröden und seiner Sprache zusammen. Diese reicht auf die frühen 1980er-Jahre zurück, startet mit Beiträgen zur sprachlichen Interferenz (1981) und zur Derivation der grödnerischen Substantive (1987), findet einen zentralen Meilenstein in Deiner Grödnerische[n] Wortbildung (1989) und manifestiert sich zuletzt u.a. wieder in Deinem Beitrag zu den (anlässlich des 1.000-Jahr-Jubiläums der Ersterwähnung Grödens erschienenen) Akten ad Gredine forestum (2000). Darin zeigst Du eine ganze Reihe inner­sprachlicher Besonderheiten auf, die das Grödnerische auszeichnen und damit zumindest zum Teil von den übrigen ladinischen Talschaftsvarianten abheben. Für den Bereich der Phonetik sei hier das typisch grödnerische, uvulare [ř] genannt, das in den Nachbartälern als dentales bzw. alveolares [ r ] realisiert wird,1  bezüglich der Morphologie sei an die teilweise fehlende grammatische Kongruenz bei der Pluralbildung erinnert2  und für das Lexikon verweise ich z.B. auf die Bezeichnungen für ‘Zimmer, Kammer’, deren grödnerische Formen auf lat. MÁNSIO zurückgehen, während die übrigen ladinischen Dialekte Nachfolger von CÁMERA oder CÁNABA führen.3  Du gehst aber in Deinem oben erwähnten Aufsatz aus dem Jahr 2000 auch auf das Potential der neuen panladinischen Schriftsprache...

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