Show Less
Restricted access

Jahrbuch 2012/2013

Herausgegeben im Auftrag des Vorstandes von Martin Heger

Series:

Edited By Berliner Wissenschaftliche

Mit diesem Jahrbuch informiert die gemeinnützige Gesellschaft im 40. Jahr ihres Bestehens über ihre Aufgaben und Ziele. Sie pflegt und fördert mit ihren 325 Mitgliedern die Zusammenarbeit unter den im Großraum Berlin tätigen Wissenschaftlern aller Disziplinen und Institutionen, bietet besonders dem Nachwuchs aller Fächer ein Diskussionsforum, verleiht Preise für ausgezeichnete Leistungen und greift in die hochschulpolitischen Auseinandersetzungen ein, um der Politik und der Öffentlichkeit eine bessere Meinungsbildung zu ermöglichen. Im Verlauf des Jahres werden Vorträge aus unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen angeboten.
Show Summary Details
Restricted access

Symposium Alter und Gesellschaft (Auszüge): Familienpflegezeit – Geborgenheit im Alter

Extract

← 84 | 85 → Symposium Alter und Gesellschaft (Auszüge)

Familienpflegezeit – Geborgenheit im Alter

Josef HeckenStaatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Sehr geehrter Herr Conrad, sehr geehrter Herr Professor Großklaus, sehr geehrter Herr Professor Berlien, meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich freue mich sehr, dass ich Ihnen heute im Rahmen Ihres Symposiums „Alter und Gesellschaft“ die neue Familienpflegezeit vorstellen darf.

Die demografische Entwicklung in unserer Gesellschaft und die damit einhergehenden Herausforderungen sind Ihnen allen nicht unbekannt. Gleichwohl möchte ich mir zur Eröffnung des Vortrages erlauben, einige allgemeine Bemerkungen zur Diskussion über die absehbaren demografischen Entwicklungen und deren gesellschaftspolitische Folgen zu machen.

Die Fakten sind uns allen bekannt, ich möchte sie an einem einfachen Beispiel verdeutlichen:

Wenn Sie heute auf die Straße gehen und sich umschauen, dann ist die Wahrscheinlich, auf ein unter 5-jähriges Kind zu treffen, etwa doppelt so hoch, wie die Wahrscheinlichkeit, auf einen über 85-jährigen Menschen und damit einen Menschen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit für eine Pflegebedürftigkeit zu treffen. Bereits im Jahr 2020 ist es bereits annähernd gleichwahrscheinlich, auf ein unter 5-jähriges Kind oder ein unter 85-jährigen zu treffen. Noch dramatischer verändert sich diese Entwicklung, je weiter wir in die Zukunft schauen.

Im Jahr 2050/2060 ist es mehr doppelt Wahrscheinlich, einen über 85- jährigen Menschen zu treffen, als ein unter 5-jähriges Kind. Sp...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.