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Untertitelung: interlinguale, intralinguale und intersemiotische Aspekte

Deutschland und Italien treffen sich

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Edited By Marina Brambilla, Valentina Crestani and Fabio Mollica

Die Untertitelung erfreut sich zunehmender Beliebtheit in der Forschung. Der Hauptgrund liegt in ihrer multidimensionalen Natur, da Untertitelung (als Prozess) und Untertitel (als Endprodukt) als interlingual, intralingual und intersemiotisch zu betrachten sind. Die Beiträge des Sammelbandes untersuchen die deutsch- und die italienischsprachige Untertitelung in ihren vielfältigen Aspekten: von der Art des untertitelten Produkts (wie Kinofilm, Fernsehfilm, Theaterstück) und der Sprachrichtung (wie Deutsch–Italienisch, Italienisch–Deutsch, Deutsch–Deutsch) bis zu spezifischen Aspekten des Untertitelns (wie die Übersetzung von Realia). Es handelt sich um das erste Werk, das spezifisch die Untertitelung (und nicht nur die Synchronisation) im Deutschen und im Italienischen in den Mittelpunkt stellt. Damit ist es von Interesse für Sprach- und MedienwissenschaftlerInnen sowie ÜbersetzungswissenschaftlerInnen.
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Claudia Buffagni - Anredeformen zwischen Beziehungsmanagement und Selbstrepräsentation. Die italienische Untertitelung von Rosenstraße (2003) und Die Fälscher (2007)

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Claudia Buffagni

Anredeformen zwischen Beziehungsmanagement und Selbstrepräsentation. Die italienische Untertitelung von Rosenstraße (2003) und Die Fälscher (2007)

Abstract Der Beitrag setzt sich mit den italienischen DVD-Untertiteln von zwei deutschsprachigen dramatischen Langspielfilmen auseinander, die die Judenverfolgung während des Zweiten Weltkriegs thematisieren: Margarethe von Trottas Rosenstraße (2003) und Stefan Ruzowitzkys Die Fälscher (2007).

Der gesprächslinguistisch und soziolinguistisch-translationswissenschaftlich ausgerichtete Beitrag fokussiert auf Aspekte des Beziehungsmanagements in Gesprächen, die in den Filmen zwischen jüdischen und deutschen Offizieren vorkommen. Der Beitrag untersucht die Gesprächsschritte mit besonderem Augenmerk auf die Handhabung der Anredeformen in den deutschen Originaldialogen und in den italienischen Untertiteln (vgl. Held 2005; Jüngst 2010; Bruti / Zanotti 2012; Bruti 2013).

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