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Juridische Hermeneutik («uṣūl al-fiqh») der hanafitischen Rechtsschule am Beispiel des «uṣūl al-fiqh»-Werks «Mirqāt al-wuṣūl ilā ’ilm al-uṣūl» von Mulla Ḫusraw (gest. 885/1480)

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Hakki Arslan

Gegenstand dieser Arbeit bildet die kommentierte Teilübersetzung und historische Einordnung des klassisch-hanafitischen uṣūl al-fiqh-Werks Mirqāt al-wuṣūl ilā ’ilm al-uṣūl von Mullā Ḫusraw (gest. 1480). Damit soll ein authentisches Bild dieser klassischen Literaturgattung übermittelt und ein Beitrag zur Erforschung der uṣūl al-fiqh-Geschichte im osmanischen Kontext geleistet werden. Charakteristisch für die uṣūl al-fiqh-Werke aus dieser Zeit ist, dass sie zu einem großen Teil aus Sprachanalyse bestehen. Auch bei Mullā Ḫusraw besteht das Werk ca. 60 % aus sprachtheoretischen Themen, was auch den Schwerpunkt dieser Arbeit bildet. Mit der Teilübersetzung der sprachwissenschaftlichen Teilbereiche der uṣūl al-fiqh bietet der Autor erstmalig einen direkten und authentischen Zugang zu einem wichtigen Teil der uṣūl-Wissenschaft.

Geschichte der hanafitischen uṣūl al-fiqh – Verwissenschaftlichung der uṣūl al-fiqh durch die Rezeption der Logik – Mulla Ḫusraw als Rechtsgelehrter im Osmanischen Reich – sprachwissenschaftliche Zugänge zur uṣūl al-fiqh.