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Die Rhetorik in Lessings «Anti-Goeze»

Ein Beitrag zur Phänomenologie der Polemik

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Rolf Specht

Die «Anti-Goeze», Lessings Beitrag zum wohl berühmtesten literarischen Streit des 18. Jahrhunderts, wurden bisher vor allem aus literaturgeschichtlich-aesthetischer oder aus theologischer Sicht untersucht. Die vorliegende Arbeit unternimmt es, die rhetorische Seite dieser Polemik ins Licht zu stellen und belegt, dass Lessing seinen Kampf als Rhetor und nach allen Regeln der rhetorischen Kunst führt, dass sein Redegestus sich nicht an der Wahrheit, sondern an der überzeugungskräftigen Wahrscheinlichkeit orientiert.
Aus dem Inhalt: Religionskritik als Medium der Emanzipation - Die Strategie der Argumentation - Die akademischen Spielregeln der Lessingzeit - Polemik im Detail: die verborgenen Portraits.