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Eine kritische Analyse der Unternehmensteuerreform 2008 im historischen Kontext

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Timo Höller

Diese Arbeit wurde mit dem ESC-Stiftungspreis 2010 ausgezeichnet.
Dieses Buch zeichnet die historischen Verläufe der modernen Unternehmensbesteuerung nach und spiegelt die Unternehmensteuerreform 2008 darin. Es kommt dabei zu dem Ergebnis, dass die Reform vor dem Hintergrund der historischen Entwicklung keine gesetzgeberische Glanzleistung darstellt. Denn der heutige Gesetzgeber denkt nicht mehr in Prinzipien, sondern reagiert nur noch auf aktuellen politischen Handlungsbedarf. Dies führt zwangsläufig zu Fehlentwicklungen, da die Besteuerungsprinzipien – wie der Blick in die Vergangenheit zeigt – maßgeblich zur Praktikabilität der unternehmensteuerrechtlichen Regelungen beitragen. Zum Abschluss der Arbeit erfolgt eine Untersuchung der zukünftigen Perspektiven hinsichtlich eventueller Nachbesserungsmöglichkeiten sowie etwaiger Alternativmodelle.
Inhalt: Unternehmensteuerreform 2008 – Miquelsche Einkommensteuerreform – Erzbergersche Finanzreform – Vollanrechnungsverfahren – Halbeinkünfteverfahren – Zinsschranke – Thesaurierungsbegünstigung – Abgeltungsteuer – Gewerbesteuer – Rechtsformneutralität – Finanzierungsneutralität – Fiat Tax – Duale Einkommensteuer – Allgemeine Unternehmensteuer.