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Gemeinsam Schule gegen Gewalt entwickeln

Eine Fallstudie zur Gewaltprävention und Schulentwicklung

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Manuela Gantzer

Die Arbeit befasst sich mit der Schulentwicklung im Fokus der Gewaltprävention. Im Rahmen der Untersuchung wurde von 2001 bis 2008 eine Schule bei der Implementierung ihres Projekts «Erziehende Schule» begleitet und Schüler und Lehrer nach ihrem Verhalten und ihren Einschätzungen zum Projekt befragt. Im Ergebnis konnte festgestellt werden, dass das Projekt Motor für einen Schulentwicklungsprozess an der Schule war und eine Schulentwicklung initiiert hat, die noch bis in die Gegenwart reicht und daher als erfolgreich erachtet werden kann. Weiterhin wurde deutlich, dass in der Schulentwicklungsforschung und insbesondere in Bezug auf Change Management und Organisationsentwicklung für Schulen noch ein Defizit an quantifizierten förderlichen und hemmenden Faktoren herrscht. In der Fallstudie hat die Summe der förderlichen Faktoren die Summe der hemmenden Faktoren übertroffen. Viele andere Projekte an Schulen scheitern und bedeuten einen Verlust an Ressourcen im materiellen und personellen Sinne. Hier wird ein Forschungsbedarf postuliert, der im Sinne einer win-win-Situation für Schulen, Wissenschaft und Stiftungen einen guten Einsatz der Ressourcen sichern hilft.
Inhalt: Schulentwicklung und Gewaltforschung – Gewaltprävention durch Erziehungskonsens – Evaluation des Konzeptes «Erziehende Schule» – Quantitative und qualitative Sozialforschung im Sinne einer Methodentriangulation – Längsschnitterforschung von Schülergewalt – Gewaltreduktion an einer Hauptschule – Fallstudie zur Gewaltprävention und Schulentwicklung.