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Rechtliche Anforderungen und Strukturen der ambulanten Arzneimittelversorgung in stationären Pflegeeinrichtungen am Beispiel der Psychopharmakatherapie

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Alexander Diehm

Die Psychopharmakaversorgung in stationären Pflegeeinrichtungen ist in den letzten Jahren zunehmend in die öffentliche Kritik geraten. Die Gesundheitsversorgung der Heimbewohner wird durch zahlreiche Besonderheiten gekennzeichnet. Im Rahmen der Arbeit werden insbesondere das Geflecht der Rechtsbeziehungen der agierenden Personen und Institutionen sowie die rechtlichen Anforderungen an die jeweiligen Akteure und die einschlägigen Qualitätssicherungsmechanismen dargestellt. Es werden Defizite, spezifische Problemstellungen sowie deren möglichen Ursachen, insbesondere an den Schnittstellen der Versorgungsbereiche, herausgearbeitet. Dabei zeigt sich, dass in vielen Bereichen ein deutlicher Optimierungsbedarf besteht. Auf den Ergebnissen aufbauend werden Vorschläge unterbreitet, um den zuvor herausgearbeiteten Problemen zu begegnen. Diese Vorschläge beinhalten sowohl Maßnahmen, die sich im Rahmen des geltenden Rechts umsetzen lassen, als auch solche, für deren Umsetzung der Gesetzgeber tätig werden müsste. Dabei wird auch auf Möglichkeiten zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen bei der Leistungserbringung, wie etwa mit einem Heimarztmodell, eingegangen.
Inhalt: Psychopharmakaversorgung in stationären Pflegeeinrichtungen – Strukturen der Leistungserbringung bei der Psychopharmakaversorgung im Pflegeheim – Rechtliche Anforderungen bei der Psychopharmakaversorgung im Pflegeheim – Qualitätssicherungsmechanismen – Rechtliche Kooperationsmöglichkeiten – Heimarztmodell.