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Kausalität

Die Entwicklung des Ausdrucks von Kausalität im Spanischen

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Kerstin Störl

Unter Berücksichtigung linguistischer, philosophischer, psychologischer und anthropologischer Erkenntnisse wird durch eine evolutionäre und systemtheoretische Herangehensweise ein neuer und umfassender Kausalitätsbegriff gefunden. Kausalität erscheint als übergreifende Relation, die Konsekutivität, Finalität, Konditionalität, Kausativität und Konzessivität einschließt. Durch den onomasiologischen Ansatz sowie diachronische und textsortenspezifische Analysen spanischer mittelalterlicher bis moderner Texte gelingt es, den Mangel an systematischen und ganzheitlichen Kausalitätsuntersuchungen zu überwinden. In der breitgefächerten Textauswahl werden Spuren einer Entwicklung von Kausalitätskonzepten aufgedeckt, Indizien für die Erhellung des komplizierten Verhältnisses von Sprache und Denken.
Aus dem Inhalt: Was ist Kausalität? - Kausalität und Denken - Linguistische Kausalitätskonzepte und das Verlangen nach Grenzdurchbrechung - Kausalität: Kette oder Netz? Ordnung oder Chaos? - Plädoyer für eine systemtheoretische Herangehensweise - Kausalität als Relationsbegriff - Analyse mittelalterlicher bis moderner spanischer Texte: Epik, Romane, Historische Prosa, Dramatik, Wissenschaftssprache, juristische Sprache - Kausalität und Komplexität im Text - Kausalitätskonzepte im Wechselspiel von Grammatikalisierungsprozessen.