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Bernhard Anselm Weber (1764-1821)

Ein Musiker für das Theater

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Karim Hassan

Dieses Buch widmet sich einem Theaterkapellmeister, der sich kompositorisch im Bereich funktional gebundener Musik betätigte und dessen aufführungspraktische Leistung für die Rezeption der Opernwerke Glucks und Mozarts entscheidend war. Bernhard Anselm Weber nahm frühzeitig das Glucksche Reformwerk in seiner europäischen Bedeutung wahr und setzte es in seiner Funktion als musikalischer Leiter am Berliner Nationaltheater um. Er hat mit bedeutenden Persönlichkeiten seiner Zeit wie Goethe, Schiller, Iffland und Knigge zusammengearbeitet. Sein künstlerisches Wirken wird in einem strukturellen Kontext aufgezeigt, der hier ausführlich behandelt wird. Die Wechselwirkungen zwischen sozialen, institutionellen, musikästhetischen und kompositionsgeschichtlichen Faktoren werden allgemein reflektiert und am Spezialfall erläutert.
Aus dem Inhalt: Tätigkeitsfelder eines Kapellmeisters - Idee des Nationaltheaters - Von der Gluckschen Reformoper zur romantischen Nationaloper? - Musiktheatralisches Milieu in Berlin - Gustavianische Oper in Stockholm - Berliner Gluck-Rezeption - Rezensionen in Knigges Dramaturgischen Blättern zur Musik Mozarts - Bühnenkompositionen zu Schillers Dramen - Zur Genese eines Auftragswerks: Musik zum Goetheschen Festspiel Des Epimenides Erwachen.