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Der Zusammenhang zwischen Biologieunterricht und biologieorientiertem Interesse in einer 6. Klasse eines Gymnasiums

Unterrichtsbeobachtung, Schüler- und Lehrerbefragung

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Annette Upmeier zu Belzen and Universität Münster

Die Arbeit behandelt den Prozeß der Entwicklung von biologieorientiertem Interesse im Zusammenhang mit Aspekten des Biologieunterrichts. Theoretische Grundlage bilden das motivationspsychologische Konstrukt «Interesse» sowie ein Strukturmodell von Unterricht. In einer Querschnittuntersuchung wurden die Schüler einer 6. Klasse (Gymnasium) zweimal punktuell zu ihren Interessen befragt. In der begleitenden Längsschnittuntersuchung wurden alle Biologiestunden des Schuljahres «beobachtet» und systematisch protokolliert. Am Ende der Stunden wurden die Schüler bezüglich der Interessiertheit am Thema und der Interessantheit des Unterrichts befragt. Der Vorher-Nachher-Vergleich und die Interessiertheits- und Interessantheitsverläufe in Verbindung mit den unterrichtsbezogenen Daten zeigen für die gesamte Klasse, aber auch für Einzelfälle, Faktoren auf, welche die Interessen der Schüler fördern bzw. hemmen.
Aus dem Inhalt: Das motivationspsychologische Konstrukt Interesse - Entwicklung von Instrumenten für Quer- und Längsschnittuntersuchungen - Schriftliche und mündliche Schüler- und Lehrerbefragung - Systematische Unterrichtsbeobachtung - Biologieorientierte Schülerinteressen im Vergleich - Interessiertheits- und Interessantheitsverläufe - Entwicklung von Interessen.