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Die angloamerikanische Ökotopie

Literarische Entwürfe einer grünen Welt

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Jan Hollm

Seit dem Ende des letzten Jahrhunderts sind in England und den USA eine Vielzahl von ökologischen Utopien entstanden. Diese Ökotopien formulieren Gegenkulturen zur Industriegesellschaft. Zugleich setzen sie sich ab von den technokratischen und autoritären Elementen der literarischen Utopie. Die angloamerikanische Ökotopie wird daher als eine Romantisierung der utopischen Tradition gedeutet. Die inhaltlichen und ästhetischen Innovationsangebote der Ökotopie zeigen neue Wege in der Visionslosigkeit der Postmoderne auf. In dieser Untersuchung wird zum ersten Mal eine systematische Analyse der literaturgeschichtlichen Entwicklung dieser utopischen Form unternommen.
Aus dem Inhalt: Ökologiediskussion in Großbritannien und den USA - Literarische Vorläufer der Ökotopie - Romantik als Voraussetzung der Ökotopie - Einzelanalysen der Ökotopien von Morris, Blatchford, Wright, Huxley, Graves, Callenbach, Piercy u.a.