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Das Nichten des Nichts

Zur Kernfrage des Denkwegs Martin Heideggers

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Fuchun Peng

Heidegger selbst interessierte sich für chinesische Weisheit. Wie aber denkt einPhilosoph aus China über Heideggers Philosophie nach? Diese Arbeit versucht, das Nichten des Nichts im Denkweg Heideggers zu erläutern, um eine neue Perspektive der Seinsfrage zu gewinnen. Deshalb fragt der Autor: Was bedeutet das Nichten des Nichts bei Heidegger? Wie thematisiert er das Nichten des Nichts in seinen verschiedenen Denkphasen? Weshalb ist das Nichten des Nichts ihm ein Thema geworden?
Aus dem Inhalt: Das Nichten des Nichts im Denkweg Heideggers zeigt sich zuerst als Verweigerung der Welt, sodann als Enteignung der Geschichte und zuletzt als Verschweigung der Sprache. Diese verschiedenen Modi des Nichten des Nichts vervollständigen aus den Dimensionen der Sache, des Denkens und der Bestimmung das Baugefüge des heideggerschen Gedankens, so daß es, wie Heidegger formuliert, «mit allem Nichts» ist. Diese Entzugserfahrung ist der Heimatlosigkeit in der Moderne eigentümlich.