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Spekulative Ekklesiologie

Das Verständnis der Kirche in der Dogmatik von Philipp Konrad Marheineke

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Albrecht Titus Wolff

Philipp Konrad Marheineke, einflußreicher Zeitgenosse Schleiermachers, erarbeitet in seiner spekulativen Theologie Grundfragen kirchlicher Gemeinschaft: Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Begründung menschlicher Intersubjektivität und einer Begegnung mit dem Absoluten? Wie verhalten sich erfahrbare Religiosität und kritisches Denken im Kontext der Kirche zueinander? Die Arbeit untersucht die Ekklesiologie Marheinekes. Ihre systematische Rekonstruktion stützt sich dabei nicht nur auf die einschlägigen Kapitel der Dogmatik Marheinekes, sondern berücksichtigt deren gesamten Argumentationszusammenhang. Die Ergebnisse der Arbeit befreien von der Ausschließlichkeit bisheriger Verhältnisbestimmungen zu Hegel. Erstmalig wird eine existentielle Dimension im Werk Marheinekes herausgearbeitet und seine eigenständige theologische Bedeutung verständlich gemacht.
Aus dem Inhalt: Voraussetzungen und Entfaltung der Ekklesiologie von 1819 - Voraussetzungen und Entfaltung der Ekklesiologie von 1827 - Die Religionsphilosophie Hegels und die Position Marheinekes - Semler und Marheineke - Schleiermacher und Marheineke.