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Die Bezeichnung «experience» im Werk John Deweys

Eine Untersuchung zur historischen Semantik im sozialwissenschaftlichen Kontext

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Udo Ohm

Die Arbeit stellt einen Beitrag zur historischen Semantik des amerikanischen Englisch dar. Der Verfasser beschreibt den schwer greifbaren Sinn von experience John Deweys. Den Sinnbeschreibungen liegen systematische sprachwissenschaftliche Analysen ausgewählter Schriften zugrunde. Es wird aufgezeigt, wie der Sinn von experience durch den spezifischen Gebrauch, den Dewey von sprachlichen Mitteln macht, in den Schriften je neu hervortritt. Sprachtheoretisch knüpft die Untersuchung dabei an Vorarbeiten zum Phänomen der semantischen Innovation von P. Ricoeur an. Methodisch folgt sie der von C.S. Peirce angeregten Analogie zwischen den logischen Schlußverfahren und den Stufen des Forschungsprozesses. Die Analysen stützen sich auf umfangreiches, im Register aufgeführtes Belegmaterial.
Aus dem Inhalt: Sprachtheoretische Grundlagen - Der Forschungsprozeß als mise en intrigue - Die Sinngeschichte von experience in der Lexikographie - Experience in der Psychologie um 1900 - Experience in der Perspektive sozialwissenschaftlicher Analyse und Projektion - Dynamik als Sinn von experience.