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Heinrich Heines «Lyrisches Intermezzo» in Vertonungen von Robert Schumann und Robert Franz

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Adam Smykowski

Ansätze, welche die Ergebnisse der Heine-Forschung in den Liedern Schumanns verfolgen wollten, waren bisher eine Seltenheit. Die Ursache für diesen Zustand lag nicht nur an dem Unterschied in der Methodologie der beiden Disziplinen Musik- und Literaturwissenschaft. Erst die Ergebnisse der petrarkistisch und antipetrarkistisch orientierten Forschung sowie die Ausarbeitung des Dualismus und der Polarität in der Lyrik Heines erlauben eine Liebeskonzeption bei Heine aus beiden Ansätzen herauszuarbeiten, die bis in die Vertonungen der frühen Lyrik Heines bei Robert Schumann und Robert Franz zu verfolgen ist. Dieser Ansatz, der in den Riß zwischen der Musik- und Literaturwissenchaft tritt, führt durch das Betrachten von Schumanns eigener Lyrik auch neue Gründe für seine Berufung zum Komponisten auf.
Aus dem Inhalt: Hauptaspekte der Lyrik Heines (Liebeskonzeption) – Liedästhetische Grundlagen des Werkes von Robert Franz und Robert Schumann – Methodenpluralismus und Vergleichsanalysen der Parallelvertonungen.