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Sprichwort, Rätsel und Fabel im Deutschunterricht

Geschichte, Theorie und Didaktik «einfacher Formen»

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Joachim S. Hohmann

Rätsel, Sprichwort und Fabel haben sich im (westdeutschen) Deutschunterricht nach 1945 als «einfache Formen» auf unterschiedliche Weise behauptet und vor allem im Grundschul- und Sekundarbereich nach wie vor feste Plätze eingenommen. Dabei werden sie von dem interessanten Phänomen begleitet, daß dasselbe Textmaterial zu unterschiedlichen Zeiten ganz verschiedenartig genutzt und interpretiert worden ist. Zudem haben zeitgenössische Autoren die bereits vorhandenen Textmaterialien immer wieder unter den Vorzeichen der spielerischen Veränderung und des Weiterdenkens zu Gegenständen eigener literarischer Produktion erhoben.
Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes beschäftigen sich mit Rätsel, Sprichwort und Fabel exemplarisch für andere «einfache Formen» aus der Perspektive der historischen Betrachtung ebenso wie aus der der praxisbezogenen Didaktik.
Aus dem Inhalt: Mathilde Hain: Das Sprichwort - Joachim S. Hohmann: «Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz» - Sprichwörter im Deutschunterricht - Günther Hampel: Das Sprichwort im Deutschunterricht - Josef Dünninger: Vom Stellenwert der Rätsel - Joachim S. Hohmann: «Wer ruft und hat doch keine Stimme?» - Rätsel im Deutschunterricht - Walter Schäfer: Die Fabel im Dienste der Spracherziehung - Joachim S. Hohmann: «Kaum war das Wort gesagt, ward er zerrissen...» - Die Fabel im Deutschunterricht - Josef Becker: Grille und Ameise - Zum Verständnis von zwei Fabelfiguren - Monika Hähnel: Produktionsorientierte Aufgaben zu Fabeln in kritischer Sicht - Marion Höfner: Kreativer Umgang mit Fabeln auf der gymnasialen Oberstufe - Bodo Lecke: Fabula docet - Zum didaktisch-methodischen Lehrwert der Fabeltheorie G. E. Lessings - Monika Baltes / Kristina Calvert: Philosophieren mit Fabeln.