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Die jüngere englische Romantik im Prisma des englischen Gegenwartstheaters

Dargestellt an: Howard Brenton, "Bloody Poetry</I> - Liz Lochhead, "Blood and Ice</I> - Ken Russell, "Gothic</I>

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Ines Knaack

Die historisch überlieferte Begegnung der romantischen Dichter Byron und Shelley in der Schweiz im Jahre 1816 ist mehrfach in fiktionalen Texten nachgestaltet worden. In den Dramen Bloody Poetry von Howard Brenton und Blood and Ice von Liz Lochhead und auch im Film Gothic von Ken Russell gewinnt das biographische Geschehen eine weitreichende funktionale Bedeutung als thematisches Projektionsfeld für werk- und epochenspezifische Aspekte. Shelleys sozio-politisches Engagement, die auf den Geschlechterkampf bezogenen Gleichheits- und Befreiungsideen der Französischen Revolution, aber auch die Rückgriffe auf die Gothic Novel mit ihrer Ästhetik von Angst und Schrecken konstituieren ein vielschichtiges und widersprüchliches Romantikbild.
Aus dem Inhalt: Romantikkonzeptionen in Forschung und Literatur - Romantische Poetologie - Radikaler Idealismus - «Freie Liebe» - Weiblichkeit und Feminismus - Droge und Imagination - Schauerromantische Gotik.