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Stimmungen, Emotionen und soziale Urteile

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Matthias Siemer

Die Bedeutung der Differenzierung zwischen verschiedenen affektiven Zuständen, insbesondere von Stimmungen und Emotionen, hat in der letzten Zeit in der Emotionspsychologie zunehmend Beachtung gefunden. Die Arbeit expliziert zunächst verschiedene theoretische Vorstellungen zu Stimmungen und Emotionen, um zwei grundlegende theoretische Modelle empirisch zu überprüfen. Dabei wird auf Modelle und Paradigmen zur Beeinflussung sozialer Urteile durch Stimmungen zurückgegriffen. Insgesamt sprechen die Ergebnisse der Arbeit für ein modifiziertes kognitives Stimmungs- und Emotionsmodell. Demnach sind Stimmungen im Kern aktuelle Dispositionen für bestimmte emotionsauslösende oder konstituierende Kognitionen, die zusätzlich von einem basalen Lust-Unlust-Gefühl begleitet werden.
Aus dem Inhalt: Theoretischer Teil: Begriffsbestimmung und Einordnung - Emotionen - Stimmungen - Stimmungen und Emotionen - Stimmung und soziale Urteile - Empirischer Teil: Überblick über die drei Experimente: Stimmungsinduktion, Manipulationsüberprüfung, methodisches Vorgehen - Experimente - Diskussion.