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Die Entwicklung der österreichischen Pornographiegesetzgebung seit 1740

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Sabine Scholz

Ziel der Arbeit ist, die Entwicklung der österreichischen Pornographiegesetzgebung seit 1740 aus rechtshistorischer Sicht darzustellen. Die einzelnen Epochen der österreichischen Geschichte, beginnend mit dem Regierungsantritt Maria Theresias im Jahre 1740 bis hin zur Erlassung des geltenden Pornographiegesetzes im Jahre 1950 und dessen Novellierungen, wurden in chronologischer Reihenfolge unter Berücksichtigung historischer Ereignisse auf den Bestand rechtlicher Normen zur Bekämpfung pornographischer Erzeugnisse aller Art untersucht und der jeweiligen Gesetzeslage Deutschlands, Frankreichs, Englands und der USA gegenübergestellt. Daraus ergibt sich das Bild einer bis zum Revolutionsjahr 1848 äußerst restriktiven, im folgenden aber unzureichenden, zersplitterten und der gesellschaftlichen Entwicklung ständig hinterherhinkenden Gesetzeslage.
Aus dem Inhalt: Entwicklung der Sittenzensur in Österreich - Die Zensur in der theresianischen Reform und im Josephinismus - Die Zensur unter Franz II. - Die Bekämpfung unzüchtiger Werke von 1848 bis 1938 unter Berücksichtigung historischer Ereignisse, der geltenden Sexualmoral sowie der Einflüsse ausländischer Pornographiegesetzgebungen - Die Unterdrückung unzüchtiger Werke während der nationalsozialistischen Diktatur in Österreich - Die Pornographiegesetzgebung in der 2. Republik.